Kurz-Tipp: less und die Fehlermeldung „WARNING: terminal is not fully functional“

Ich hatte mich per SSH auf einem Server angemeldet und wollte mir mittels less eine Log-Datei anschauen. Doch bevor ich den eigentlichen Dateiinhalt sehen konnte, kam eine Fehlermeldung:

WARNING: terminal is not fully functional
out.log (press RETURN)

Bei meinem Kollegen kam der Fehler nicht. Etwas Recherche im Netz ergab die Lösung: Ich verwende lokal $TERM=xterm-256color, was SSH offensichtlich an den Server weiterreicht. Die entfernte Shell scheint 256 Farben aber nicht zu unterstützen. Abhilfe schaffte:

export TERM=xterm

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Linux-Ninja: Short Cuts

Ein paar Schnellschüsse vor dem Schlafengehen, die ich noch unbedingt loswerden muss:

Durch ein scheinbar nicht ganz vollständiges Kernel-Update auf meinem eee-701 konnte ich nach einem Neustart die Tastatur nicht mehr verwenden. Nun gut, ich hatte eh vor easypeasy zu testen!
Mehr oder weniger in dem Glauben, dass es bei einem kurzen Testen bleiben wird, und danach wieder ein komplettes Ubuntu auf die Kiste wandert, schnell einen bootbaren USB-Stick mit UNetbootin erstellt und auf dem kleinen Netbook installiert… erste Verwunderung überkam mich, als ich gesehen habe, dass die SSD in ext3 formatiert wird. Aber egal, die werden schon wissen, was sie tun, immerhin ist easypeasy auf den eee-PC optimiert.
Die Oberfläche von easypeasy ist scheinbar das NBR (Netbook Remix) von Ubuntu, das sehr schon aussieht! Auf dem Desktop befinden sich die Orte und Favoriten auf der rechten Seite und Links findet sich das Gnome-Menü. Bei einem Klick auf die Einträge werden dann die Applikationen im Raum zwischen den Menüeinträgen und den Orten angezeigt. Sehr nett!
easypeasy
Alle Anwendungen werden im Fullscreen-Modus gestartet. Von offenen Applikationen werden nur die Icons in der Fensterleiste angezeigt, außer von dem Fenster, das aktuell den Fokus hat. Von dem wird der Name angezeigt! Sehr nett, so etwas wünschte ich manchmal (!) auch daheim auf dem Desktop-PC!
Natürlich habe ich einige Programme erstmal deinstalliert. Warum brauche ich auf einem Netbook einen

  • Terminal-Server-Client
  • Bildschirm-Leser
  • Bittorrent-Client
  • Songbird (ich mag Rhythmbox lieber q: )
  • Openoffice.org-Impress
  • Openoffice.org-Draw
  • und noch andere…

Durch diverse Recherchen zu easypeasy bin ich per dummen Zufall über ein weiteres, nett aussehendes Ubuntu-Derivat gestolpert: CrunchLinux, welches wohl auch als CrunchEEE verfügbar ist. Beim Durchschauen der Anwendungsliste bin ich über Gwibber gestoßen, einen gtk-Microblogging-Client! Der kleine scheint ziemlich mächtig und unterstützt so einige Plattformen, u.a. Digg, Facebook oder Flickr. Wofür diese Protokolle nun nützlich sind, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall hat er meinen bisherigen Twitter-Client Twitux abgelöst!
Zur Installation unter Ubuntu 8.10 muss man die entsprechenden PPAs in die sources.list eintragen:

deb http://ppa.launchpad.net/gwibber-team/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/gwibber-team/ubuntu intrepid main

Und schon kann man gwibber wie gewohnt installieren.
Achtung: Fremdquellen können das System beschädigen… Ihr kennt das ja sicherlich von Ubuntuusers.de, gell?

Und wenn wir schon mal bei Neuerungen sind, habe ich direkt mal Liferea daheim auf die aktuelle unstable 1.5.10 geupdatet! Komischerweise lief die 1.5.5 im Betrieb problemlos, ohne Abstürze, mit kleineren, verkraftbaren Macken. Gleiche Version hat zu hause unsagbare Probleme gemacht und ist eigentlich alle 5 Minuten abgestürzt. Darum einfach mal:

wget http://prdownloads.sourceforge.net/liferea/liferea-1.5.10.tar.gz
tar -xzvf liferea-1.5.10.tar.gz
cd liferea-1.5.10
sudo apt-get build-dep liferea
sudo apt-get install libwebkit-dev libcurl4-dev
./configure
./make
./sudo make install
./sudo checkinstall

und schon habe ich eine wesentlich stabilere Version von Liferea laufen, die Google-Reader-Unterstützung hat! Wofür ich das brauche, habe ich bereits beschrieben (;

Meiner Faulheit hat dann auch noch Christoph Langner Unterstützung gegeben:
Anstelle von ssh IP-DES-RECHNERS-IM-NETZWERK kann man auch ssh $HOSTNAME.local eingeben. Voraussetzung ist die Installation von libnss-mdns:

sudo apt-get install libnss-mdns

Weitere interessante Tipps zum Thema Netzwerken im 21. Jahrhundert finden sich im Blog-Eintrag von Christoph Langner!

PS: Warum kann WP.org eigentlich nicht den small-Tag??

[Linux] Faulheit und SSH

Ich weiß, es ist verdammt geeky, aber dennoch: Ich habe bekanntlich eine eee 701-Netbook und bin – alleine auf Grund meiner Tätigkeit als Informatiker – relativ bequem… und natürlich ein Spielkind. Darum ist mir die Idee gekommen, dass ich doch mittels ssh auf meinen Desktop-Rechner zugreifen könnte und von dort aus z.B. rhythmbox über einen X-Tunnel über meinen eee-PC steuern könnte….

Out-Of-The-Box hat das ganze leider nicht funktioniert.

Cannot connect to port 22, connection refused!

war die Fehlermeldung. Also Portforwarding am Router überprüft und auch geschaut, ob eine Software-Firewall (firestarter oder appamor) auf einem der Rechner läuft, doch alles war soweit okay! Die Lektüre im Ubuntuusers-Wiki brachte Erleuchtung: Damit man per SSH auf einen Rechner zugreifen kann, muss das Paket openssh-server installiert sein!

Unter Ubuntu geht das schnell mit
sudo apt-get install openssh-server
und schon kann ich vom Sofa aus die Playlist verändern (;

Nette Backup-Lösung per SSH

Dass ich bei meinem Webspace-Anbieter für den NecroSlaughter ssh-Zugriff habe, hat mich schon immer gefreut! Eine neue Datei war immer schnell mit scp hochkopiert und dadurch, dass es eine Debian-Kiste ist, kann ich auf dem Server selber schnell arbeiten, Dateien verschieben, packen, entpacken und bearbeiten. Das bringt echte Vorteile, wenn direkt auf dem Server mit VI mal eben im Quelltext was anpassen kann und nicht immer die Datei runterladen, bearbeiten und wieder hochladen muss!

Nun bietet ssh noch die Möglichkeit von sehr komfortablen Backups, wenn man weiß, welche Befehle man schubsen muss.
So habe ich nun zum Sichern meiner Dateien und der Datenbank folgendes Script lokal erstellt:


#!/bin/bash

SERVER=servername
USER=username
DBUSER=datenbankbenutzer
DB=datenbankname
DBPW=datenbankpasswort
HPHOME=verzeichnisderhomepagedateien
DATUM=`date +%Y-%m-%d_%H-%M`

echo "Sichere Datenbank..."
ssh $USER@$SERVER 'mysqldump -u $DBUSER -p$DBPW $DB' | cat > "$SERVER - mysql_backup_$DATUM.sql"

echo "Erstelle Backup von Dateien..."
ssh $USER@$SERVER 'cd $HPHOME; tar czvf - *' | cat > "$SERVER - files_backup_$DATUM.tar.gz"

echo "Fertig!"

Damit ich nun nicht immer mein Passwort für den ssh-Zugang eingeben muss, habe ich mit der Anleitung aus dem Ubuntuusers-Wiki mir einen öffentlichen Schlüssel erstellen lassen.
Nun kann ich mein Backup-Script in die Crontab eintragen und muss mir keine Sorgen mehr um die Sicherung meiner Homepage machen!