Metallica und Star Wars

Matt von Dark Descent Records hat da eine schöne Analogie zu den ersten drei Alben von Metallica geäußert:

It’s been my feeling for years that the first three Metallica albums are like the first three original Star Wars movies. The first one was an absolute classic. We’ve all watched/listened to it and it’s not the most technologically advanced album (at the time it may have been unlike a lot of what we’ve seen or heard before though). The second album/movie, is much darker with a lot more twists and like the Empire Strikes Back, [Ride The Lightning] is my favorite of the first three.

The last one had some Ewoks… pretty cute and a lot of shit I could do without but when it was on, it was awesome. Here’s proof.

I prefer to end my Metallica listening there. Like Lukas, Hetfield and crew dropped some steamy piles on our collective chests.

Ganz stehe ich nicht hinter der Aussage. Mein liebstes Album ist „… and justice for all“. Aber interessant finde ich den Denkansatz dennoch.

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Zum Kotzen!

Das passiert, wenn man popkulturelle Musik auf Radiosendern hört: Gerade läuft auf 1LiveThe Unforgiven„, das im Original von Metallica und überaus genial ist!
Nur leider muss ich mir eine schlechte Disko-Pop-Version von Stefanie Heinzmann anhören! Was soll so ein Mist? Sorry, aber dafür hat die Tusse echt Schläge verdient, wie kann man so ein Meisterwerk nur dermaßen verhunzen?

Ich werde wohl in Zukunft kein Radio mehr hören, da läuft eh nur Mist und die Arbeitskollegen werden schon 8 Stunden Heavy Metal am Tag ertragen können, haha!

[Preview] Metallica – Death Magnetic

Metallica haben für mich immer eine besondere Rolle gespielt! Mehr oder weniger mit deren „…And Justice For All(Release 1988) in den Heavy Metal gerutscht! Ein Glück hat mein Onkel mal gute Musik gehört und mich auf den richtigen Pfad gewiesen, haha!

Selbst heute ist dieses verdammt progressive, teilweise sperrig-verfrickelte Album für mich von höchster Bedeutung! „One“ ist einfach DAS Metallica-Stück schlechthin, kompositorisch einfach ein Meisterwerk. Und mein absolutes Metallica-Lieblingslied ist und bleibt „Dyers Eve“! Auch wenn viele andere Leute nix mit diesem geballten Klotz an Riffen und Soli anfangen können, ein echter Meilenstein der Musikgeschichte für mich!

Nun war ja nach den Totalausfällen „Load(1996) und „Re-Load(1997) und dem eher überstürzten und unausgereiften „St. Anger(2003), war man natürlich auf die Entwicklung von „Death Magnetic“ gespannt, das nun am Freitag, 12.09.2009 erscheinen soll!

Dank dem Webplayer auf Metallica.com hat man schon vorab die Möglichkeit ein paar Lieder zu hören:

The Day That Never Comes: Erinnert mich von der Attitüde her stark an „The Unforgiven II“ vom Load-Album. Leicht melancholisch, äußerst melodiös und mit einer Menge Agonie im Gesang – bis der etwas härtere Break zur Mitte kommt! Im schnelleren Teil wirkt es dann ein wenig zu aufgesetzt für meinen geschmack, dafür haut das coole zweistimmige Solo wieder ein paar Pluspunkte für den Song raus!
Vielleicht durch das Video angestoßene Parallelen zu „One“ lassen das Solo aber leider nicht so cool wirken, wie es eigentlich vom musikalischen Aufbau her ist!
Im Einzelgitarren-Solo verliert sich der Song dann leider etwas in Banalitäten…

My Apokalype: Ein Einstiegsriff wie auf der „Metallica„-Scheibe von 1991 – eher popig und nicht sonderlich bedeutsam! Zum Glück kommt ein cooler, reitender Beat hinzu, der ein wenig Drive in die Sache bringt!
Der Breakdown mit den Pausen ist mir ein wenig zu wider, sowas mag ich auch beim *core nicht! Insgesamt weis der Song mich nicht zu überzeugen, da fehlt leider das gewisse Etwas!

Cyanide: Stark an die beiden Stinker-Alben „Load“ und „Re-Load“ angelehnt beginnt „Cyanide“ und erinnert im stärkeren Refrain ein wenig an das „bessere“ „I Disappear„. Im Verse ist es mir aber irgendwie auch nicht richt Heavy Metal genug…
Der cleane Part hingegen ist cool! Irgendwie erinnert mich das Riff an Nirvana, keine Ahnung, warum!

All Nightmare Long: Cooles Wortspiel im Namen! Und überraschender Break zu beginn!
Das Thrash-Riff selber ist ein wenig staubig, dannach bekommt es aber coolen Drive und baut geschickt einen Spannungsbogen auf!
Die Gesangslinie hat leichten Ohrwurmcharakter. Im letzen Drittel gewinnt der Song im allgemeinen an Qualität und steigt in den Nacken!

Broken, Beat & Scared: Insgesamt wirkt das Lied schon ziemlich rund und eindeutig als sticht als eines der besseren dieser Vorschau herraus!

The Judas Kiss: Wieder so ein Stück, das ohne Probleme von der Instrumentalisierung auf die „Metallica“ hätte passen können! Die Gesangslinie hingegen ist ziemlich „neue Metallica“! Okay, ein wenig schneller als die „Metallica“ ist der Song schon! Das macht das Lied natürlich auch eine Nummer sympathischer und ich bin gewillt es zu „The Day That Never Comes“ und „Broken, Beat & Scared“ zu den Highlights der Vorschau zu gesellen!

So, nun stehe ich vor einem 3:3 – drei Lieder konnten mich schon überzeugen, dass die neue CD vielleicht die Erwartungen erfüllt, die ich in „St. Anger“ hatte, drei Songs wirken aber genau wie das, was man nach „Re-Load“ erwartet hat. Schöne Misere!
Ich denke, dass ich als treuer Heavy-Metal-Anhänger mir das Album trotzdem kaufen werde. (;