Ich bin zu alt für den Scheiß?

Gerade begrüßt mich das Backend von WordPress mit folgendem Bild:

Dabei bekomme ich sowohl bei meinem Musik-Magazin, wie auch bei WordPress.com diesen Hinweis.

Eigentlich halte ich mein System immer auf dem neuesten Stand und habe die aktuellste Version von Chromium installiert, die in den Standard-Repositories von Ubuntu enthalten sind. Aber anscheinend ist Version 12.0.x immer noch zu alt, wo doch schon Chrome 13.x draußen ist!

Menschenskinder, wie konnte sich der IE6 bei solchen Verhältnissen nur so lange halten…?

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Chrome Apps – Was soll das?


Google hat nun seinen eigenen Chrome Web Store eröffnet und springt damit auf den aktuell angesagten App-Zug auf.

Testweise habe ich mir mal ein paar kostenfreie „Applikationen“ installiert. Das Ergebnis: Auf der „Neuer Tab“-Seite erscheinen nun große Icons der installierten „Programme“, in meinem Fall Remember The Milk, GMail, Google Reader, Google Calendar und Grooveshark.

Doch wenn man dann auf die Anwendungsbilder klickt, öffnet sich die normale Webseite regulär ein einem neuen Tab, wie es auch geschieht, wenn man auf ein Bookmark klickt. Da es für fast alle der von mir genannten „Apps“ aber auch Chrome-Erweiterungen gibt, die wesentlich mehr Funktion bieten (z.B. Anzahl der neuen Artikel im Feedreader), frage ich mich nach dem Sinn hinter der ganzen Geschichte?
Einzig nettes Feature, was ich bei den „Apps“ entdecken konnte: Über einen Rechtsklick auf das Icon kann man die Webseite als „Pinned“ Tab öffnen lassen. Dadurch wird nur das Favicon der Webseite im Tab angezeigt und der Seitentitel entfernt. Das spart ein wenig Platz in der Tabulatorleiste, das war es aber schon!
So bietet lediglich Tweetdeck einen wirklichen Mehrwert, weil man nun nicht mehr auf die AdobeAir-Laufzeitumgebung angewiesen ist.

Habe ich das tolle neue „App“-System nun einfach nicht verstanden, oder bietet Google hier wirklich nur eine Anbiederung an den aktuellen Hype nach iPhone und iPad mit seinen tollen „Apps“?

Mir fehlt meine Sidebar!

Aus Performance-Gründen bin ich nach jahrelanger Firefix-Nutzung zuerst auf Google-Chrome und dann auf dessen Open-Source-Variante Chromium umgestiegen. Es gibt tausend und ein Feature, was ich an diesem schlanken und schnellen Browser wirklich wesentlich besser finde, als beim trägen Firefox. Doch eins vermisse ich immer wieder: Eine vernünftige Sidebar für meine Bookmarks, am besten noch mit Integration von Delicious! Nur diese blöde, umständliche Lesezeichen-Leiste unter der Adresszeile ist irgendwie nicht das gelbe vom Ei…. Und die Delicious-Extension vom Chrom[e|ium] ist wohl auch mehr ein Witz, denn benutzbarer Erweiterung der bereits eingebauten Lesezeichenverwaltung!
Wollte ich nur mal so gesagt haben!

Was kann der Internet-Explorer?

Als Webentwickler ist man immer bedacht, dass die erstellten Lösungen auch in allen Browsern funktionieren. Die Zeiten von „Optimiert für Browser XYZ in Auflösung ZZZxYYYY“ sind eigentlich vorbei!

Doch immer wieder scheitert man an der Unfähigkeit oder der etwas wirren Interpretation bestimmter Browser! Welcher Browser mit welchen aktuellen und neuen Webtechnologien wie klarkommt, sieht man schick in der Übersicht von deveria.com. – Man sieht, das Microsoft-Produkt schneidet nicht sonderlich gut ab…