Evil Dead – Der Trailer zum Remake

Packend! Das erste Remakes, wo ich mehr als freudig drauf warte!

Auf der Facebookseite des Films, gibt es noch einen längeren Trailer.
http://www.youtube.com/watch?v=ceBXUyuv4Q0
https://www.facebook.com/photo.php?v=666269698334
https://www.facebook.com/evildead

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Sinister

Der Autor Ellison ist in finanziellen Sorgen. Er will noch mal einen großen Hit schreiben, damit er und seine Familie wieder in ihr altes Haus zurück ziehen können. Zur Recherche für sein neues Real Crime-Buch, zieht er mit seiner Frau und den zwei Kindern in ein Haus, wo im Jahr zuvor eine Familie umgekommen ist. Nunja, nicht die ganze Familie, denn derweil vier der ehemaligen Bewohner am Baum im Garten rumhingen, wird die kleine Tochter bis heute vermisst…

In einen einsamen Karton auf dem Dachboden findet Ellison einen Super 8-Projektor und eine Reihe Filmspulen, die diesen und noch weitere Morde dokumentiert haben. Bei weiteren Recherchen findet er auf allen Bändern eine mysteriöse Gestalt, den Bughuul, der für diese Taten verantwortlich scheint. Plötzlich wird auch für den Protagonisten und seine Familie das eigene Heim zur unheimlichen Bedrohung…

Zunächst klingt „Sinister“ wie der typische Haunted House Horrorfilm. Zumal das Filmplakat mit dem gleichen Produzenten wirbt, der auch für „Paranormal Activity“ und „Insidious“ verantwortlich war. Doch wo „Paranormal Activity“ der wohl langweiligste Handycam-Film seit „Blair Witch Projekt“ ist, und „Insidious“ ein wenig an „Poltergeist“ erinnerte (spielte da nicht sogar die gleiche Tante mit? Also die Geisterexpertin…), entwickelt sich „Sinister“ zu einem sehr ansehnlichen Streifen.

Zwar sind die Zutaten altbekannt. Doch in der Zusammenstellung ergibt sich eine sehr dichte und packende Atmosphäre, die man schlicht als gruselig beschreiben kann. Die Verwendung von absehbaren – aber dennoch effektiven – Schockeffekten, der bewusste Verzicht auf explizite Gore-Inhalte, so wie einige atypische Verhaltensweisen der ansonsten stereotypen Charaktere, bieten über die 105 Minuten spannende Unterhaltung. Dass das Ende doch etwas sehr prototypisch und vorhersehbar ist, verzeiht man an dieser Stelle dann auch gerne (;

http://www.imdb.com/title/tt1922777/
http://www.youtube.com/watch?v=64yj6x0iY0k

Monsters

Für das Foto eines glücklichen Kindes bekommt man allerhöchstens ein paar nette Worte der Mutter. Für das Foto eines im Kampf getöteten Kindes gibt es ein passables Taschengeld von den Medienmogulen dieser Welt. Darum macht sich unser Protagonist Andrew auch auf den Weg in das Krisengebiet der „infizierten Zone“, auf die Suche nach ein paar tragischen und blutigen Schnappschüssen. Blöd nur, dass er die Tochter seines Chefs aus dieser Zone rausbringen soll und deswegen seine Bilderjagd hinten an stellen muss!
Natürlich verläuft die simple Aufgabe „bring das Mädchen zur Fähre und sorg dafür, dass sie von Mexiko in die USA zurück kommt“ nicht ganz so wie eingehend geplant. Doch es gibt ja noch die etwas teurere und leider auch gefährlichere Variante „durch die infizierte Zone“. Rock’n Roll, denkt sich der Zuschauer! Habe ich etwa vergessen zu erwähnen? In der „infizierten Zone“ hausen haushohe, außerirdische Tintenfische, die nur zu gerne einen menschlichen Snack genießen! Doch dieses kleine Detail ist auch eher unwichtig für „Monsters“, denn die Tentakelwesen erscheinen auch mehr nebenläufig! Wer sich von Beschreibungen wie „‚Cloverfield‚ trifft auf ‚District 9‚“ hat missleiten lassen, wird schnell zum warten auf Godot verdonnert.
So warteten auch meine Frau und ich. Sie darauf, dass der Film endlich vorbei ist. Ich darauf, dass endlich die Sushi-Action anfängt. Beide warteten wir vergebens. „Monsters“ plätscherte nur so vor sich hin. „Metaphysisch“ mag der wohlgesonnene Arthouse-Fanatiker denken. Doch für Kunst waren die Monster zu billig animiert, das Ende zu kitschig. Die plakative Frage „wer ist hier das Monster“ wird zu früh und zu offensichtlich dem Hörer aufgezwungen. So ein Käse!
2/10 Punkte

http://www.imdb.com/title/tt1470827/

At the Mountains of Madness – James Cameron meldet sich zu Wort

Hell Yeah! Ich freue mich schon wie ein Esel auf die (u.a. Pans Labyrinth, Hellboy)-Verfilmung des H.P. Lovecraft-Buchs „At The Mountains Of Madness“! Dazu ein paar schöne News von Blairwitch:

Guillermo Del Toro lässt At the Mountains of Madness aufleben. Gemeinsam mit Avatar und Titanic Schöpfer James Cameron, hier als Produzent tätig, macht sich der Filmemacher in diesem Jahr an die Umsetzung der Buchverfilmung nach der gleichnamigen Vorlage von H.P. Lovecraft aus dem Jahr 1931.

Nachdem es zuletzt deutlich ruhiger um die Entstehung wurde, meldete sich Cameron nun in einem aktuellen Interview zu Wort: „Wir arbeiten momentan sehr aktiv mit Universal an der Umsetzung. Die Design-Dokumente sind phänomenal, sowohl die dreidimensionalen als auch zweidimensionalen Elemente, ebenso wie Artworks und CG-Testszenen. Natürlich sind aktuell aber noch zahlreiche Fragen zu klären, wie, wann und wo etwas gemacht wird,“ so Cameron.

Die Dreharbeiten der Umsetzung werden voraussichtlich im Juni dieses Jahres anrollen. At the Mountains of Madness erzählt von schlummernden Urgöttern, die im Südpol eingeschlossen sind. Die Geschehnisse der Welt geraten völlig außer Kontrolle, als diese alten Wesen erwachen und den Ursprung allen Lebens auf Erden offenbaren. Die Umsetzung wird in 3D auf Film gebannt.

Quelle: Blaiwitch

Weitere Nachrichten zu At The Mountains Of Madness“ auf Blairwitch.

Shelter

Eine „Expertin für multiple Persönlichkeitsstörungen“ wird von ihrem Vater an einen ganz besonderen Fall gebracht. Neben der üblichen psychologischen Ausprägung der Krankheit besitzt Adam auch physiologische Auffälligkeiten, je nachdem welche Persönlichkeit gerade die Oberhand hat. Bei weiteren Recherchen bekommt die Ursache für Adams Störung noch einen mystischen Touch und gipfelt in einer schwer religiösen Geschichte, deren Details aber den Sachverhalt eines Spoilers erfüllen würden.

Die Grundidee hinter „Shelter“ ist an sich nett und erinnert im ersten Moment etwas an „Identität„. Kein Wunder, stammt die Geschichte doch aus der Feder des gleichen Autors. Doch leider ist das Jüngste Werk von Michael Cooney nicht halb so intelligent ausgeklügelt und tiefgehend wie „Identität„. Dadurch, dass die Geschichte auch noch schleppend langsam erzählt wird, zieht sich „Shelter“ eine Gefühle Ewigkeit und durch das religiös-moralische Finale wird der Betrachter am Ende nicht mal mit einem schönen Plot-Twist oder ähnlichem belohnt, sondern als aufgeklärter Europäer eher noch verhöhnt. Das Ur-Amerikanische Publikum dürfte da schon eher gefallen dran finden.

3.5/10 Punkten

http://www.imdb.com/title/tt1179069/

Splice

Was kann moderne Gen-Forschung besseres bieten, als einen Neuaufguss der „Frankenstein“-Thematik? So geschehen mit „Splice“: Ein Forscher-Paar verbindet auf der Suche nach dem Super-Protein diverse animalische DNS. Als ihre Forschung droht eingestellt zu werden, wollen sie es noch einmal wissen und werfen noch eine Hand voll menschlicher Chromosome mit in den Topf. Das Ergebnis entwickelt sich besser als gedacht und entpuppt sich als Superwesen mit Kiemen, Flügeln und Giftstachel. Je weiter sich Dren (so der Name der Zucht) entwickelt, um so mehr sortieren sich die Rollen in dem Film neu, besonders, als der Protagonist gewisse Gefühle für seine Schöpfung entwickelt…

Gen-Ethik ist heute natürlich ein heißes Eisen! Und da bietet sich auch eine Frankensteins Monster Story förmlich an. Die Grundidee ist dabei sicherlich nett. Doch leider nicht mehr! Dafür ist Dren schlussendlich zu überzogen mit all ihren tollen Fähigkeiten, die Geschichte selber zu plakativ und der Schluss einfach nur lieblos. Wissenschaft ist böse, und „Splice“ ein übermoralischer und übertriebener Film für Gutmenschen, die Welt kann so einfach sein!

6,5/10

http://www.imdb.com/title/tt1017460/

The Crazies

Eine idyllische kleine Farmer-Stadt irgendwo in Iowa, der „freundlichste Ort auf Erden“. Doch dann ticken eigentlich ganz friedliche Leute auf einmal aus und bringen ihre Familie auf bestialische Weise um. Als dann auch noch ein abgestürztes Militärflugzeug im naheliegenden See gefunden wird, vermutet der Zuschauer schon das, was im Film nun rasant alles ändert: Da ist ein kleiner Zwischenfall mit einem biologischen Kampfstoff passiert. Nun muss das Militär den Dekontaminationsprozess einleiten. Jeder, der sich der Einsatztruppe widersetzt, also folglich von der Seuche betroffen sein könnte, wird unverzüglich erschossen. Im Rahmen der Evakuierung wird der Protagonist, Sheriff Dutton, von seiner schwangeren Frau getrennt, die in der kontaminierten Stadt zurückbleibt. Natürlich muss Dutton sich zurück in die Stadt schlagen, um seine Geliebte zu retten. Dort stehen ihm nun sowohl die Verseuchten, wie auch das Militär gegenüber…

Die Story an sich ist sicher nicht neu. Zum einen ist „The Crazies“ ein Remake von Romeros „Crazies“ aus dem Jahre 1973 und zum anderen wurde dieser Plot auch schon in tausend anderen Filmen verheizt. Dennoch ist Breck Eisners Interpretation sehr stimmungsvoll und packend gemacht. Die Bilder sind düster und erzeugen eine schöne Grundstimmung. Und als Fan von fatalistischen Seuchen-Apokalypsen, hatte mich „The Crazies“ auch recht schnell am Wickel.
Dennoch kann der Film nicht immer aus den genre-typischen Klischees heraus. Viele Stellen sind voraussehbar und natürlich ist die größte Gefahr zwischen Wahnsinnigen und der Armee immer noch der uramerikanische Hillbilly – egal ob nun durch Seuchen oder Inzest wahnsinnig geworden.
Das ändert aber nichts daran, dass hier rasanter und spannender Survival-Seuchen-Horror geboten wird, bei dem man gerne in den kleinen Schwächen ein Auge zudrückt!

8/10

http://www.imdb.com/title/tt0455407/