Schwanengesang

Es ist aus. Es war immer wieder schön hier und seit meinem ersten Beitrag im August 2008 habe ich über viele Dinge geschrieben. Buch- und Filmkritiken, Tipps rund um Linux, etwas über Skolopender und Vogelspinnen, ein wenig privates. Und eigentlich hat es immer Spaß gemacht.

Doch dies war nie meine Hauptbühne, sondern eher ein Nebenschauplatz. Eigentlich widme ich meine gesamte schreiberische Kreativität NecroSlaughter.de. Darum, und weil durch Beruf, Band und Privatleben immer weniger Zeit bleibt, wurde dieser Blog vernachlässigt. Oft habe ich lange einfach nichts geschrieben, die jüngeren Artikel entsprechen nicht mehr meinen eigenen Ansprüchen an die Qualität von Blogbeiträgen.

Darum beende ich das Kapitel Blog. Natürlich werde ich weiterhin über Musik auf NecroSlaughter.de schreiben, aber dieses wilde Sammelsurium hat nun ein Ende.

Für alles, was ich dennoch abseits vom Death Metal in diese Welt streuen will, wird in Zukunft ein Tumblelog herhalten. An vielen Stellen im Internet ist es angenehm einfach über einen kleinen Butten einen Beitrag auf Tumblr zu erstellen. Außerdem gefällt mir diese unsortierte Dynamik dahinter. Da kann ich auch ruhigen Gewissens auch mal fragmentarisch ein Zitat, einen Link, ein Bild oder ein Video veröffentlichen. Ohne den eigenen Anspruch, dass ein vollständiger Blogartikel drumherum entstehen muss.

Es war schön. Vielen Dank. Over and out.

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Fitocracy Android-App – Das digitale Zeitalter im Fitness-Studio

Seitdem ich Fitocracy über einen XKCD-Comic entdeckt habe, und über diesen Invite auch an der Beta teilgenommen habe, habe ich diesen sozialen Dienst um Sport und Fitness eher phasenweise benutzt. Natürlich war am Anfang die neuartige Idee sehr interessant. Sport, soziales Netzwerk und Rollenspiel-Elemente haben motiviert und gefesselt. Doch durch die etwas krude Bedienung in den Anfangstagen, habe ich recht schnell auch das Interesse verloren. Durch einen Kumpel wurde ich wieder an diesen Dienst geführt, bis ich irgendwann zum zweiten Mal keine Lust hatte, manuell all meine Daten über das Webinterface von Fitocracy zu erfassen.

Doch vor kurzem erschien die Android-App von Fitocracy, und die ist schlicht phänomenal! Das User-Interface ist sehr überlegt aufgebaut und wesentlich stimmiger, als die alte Webseite. Dadurch, dass ich die Anwendung nun immer in der Hosentasche habe, kann ich mein altes Notizbuch einmotten, dank dieser pfiffigen App, kann ich mein Training noch während den Übungen festhalten und gleichzeitig beim Punktesammeln von Fitocracy mitmachen.

Sinister

Der Autor Ellison ist in finanziellen Sorgen. Er will noch mal einen großen Hit schreiben, damit er und seine Familie wieder in ihr altes Haus zurück ziehen können. Zur Recherche für sein neues Real Crime-Buch, zieht er mit seiner Frau und den zwei Kindern in ein Haus, wo im Jahr zuvor eine Familie umgekommen ist. Nunja, nicht die ganze Familie, denn derweil vier der ehemaligen Bewohner am Baum im Garten rumhingen, wird die kleine Tochter bis heute vermisst…

In einen einsamen Karton auf dem Dachboden findet Ellison einen Super 8-Projektor und eine Reihe Filmspulen, die diesen und noch weitere Morde dokumentiert haben. Bei weiteren Recherchen findet er auf allen Bändern eine mysteriöse Gestalt, den Bughuul, der für diese Taten verantwortlich scheint. Plötzlich wird auch für den Protagonisten und seine Familie das eigene Heim zur unheimlichen Bedrohung…

Zunächst klingt „Sinister“ wie der typische Haunted House Horrorfilm. Zumal das Filmplakat mit dem gleichen Produzenten wirbt, der auch für „Paranormal Activity“ und „Insidious“ verantwortlich war. Doch wo „Paranormal Activity“ der wohl langweiligste Handycam-Film seit „Blair Witch Projekt“ ist, und „Insidious“ ein wenig an „Poltergeist“ erinnerte (spielte da nicht sogar die gleiche Tante mit? Also die Geisterexpertin…), entwickelt sich „Sinister“ zu einem sehr ansehnlichen Streifen.

Zwar sind die Zutaten altbekannt. Doch in der Zusammenstellung ergibt sich eine sehr dichte und packende Atmosphäre, die man schlicht als gruselig beschreiben kann. Die Verwendung von absehbaren – aber dennoch effektiven – Schockeffekten, der bewusste Verzicht auf explizite Gore-Inhalte, so wie einige atypische Verhaltensweisen der ansonsten stereotypen Charaktere, bieten über die 105 Minuten spannende Unterhaltung. Dass das Ende doch etwas sehr prototypisch und vorhersehbar ist, verzeiht man an dieser Stelle dann auch gerne (;

http://www.imdb.com/title/tt1922777/
http://www.youtube.com/watch?v=64yj6x0iY0k