Wunderkit – Die Revolution der Selbstorganisation?

Von den Machern der GTD-Webanwendung Wunderlist gibt es ein neues Tool. Unter dem Namen Wunderkit soll es eine neu Art geben, das eigene Leben zu organisieren.

Von Arbeit bis zum Privatleben. Von Freunden zu Familie. Vom Desktop zum Mobiltelefon. Wunderlist erlaubt Dir fantastische Dinge zu erschafen, planen und erbauen. Zusammen.

Mit diesem Zitat schürt die Webseite Wunderkit.com schon seit längerem Neugierde. Bisher war diese „Revolution der Selbstorganisation“ nur einem geschlossenen Benutzerkreis vorbehalten. Nun ist das Tool als public Beta zum Testen freigegeben worden.

Doch was ist Wunderkit nun eigentlich? Wunderkit erlaubt einen verschiedene Projekte zu verwalten. Diese Projekte nennen sich „Workspaces“. Unter jedem Workspace kann man Aufgaben und Notizen verwalten. Die Notizen kann man – wie bereits bei Wunderlist – in Listen einsortieren, mit Fälligkeitsdatum und Schlagworten versehen. Man kann aber auch Kommentare hinzufügen und Aufgaben „liken“. Worin der Sinn von letzterem besteht, ist allerdings Fragwürdig. Wunderlist soll aber auch als Kollaborationsplattform fungieren. Man kann weitere Benutzer zu Workspaces hinzufügen und ihnen Aufgaben zuweisen. Die Notizen werden unsortiert abgelegt und können mit Schlagworten markiert werden.
Ein globales Dashboard gibt einen allgemeinen Überblick über alle Aktivitäten. Auf Workspace-Ebene wird der Informationsgehalt entsprechend gefiltert.

Die „Like“-Funktion ist wohl Bestandteil des Social-Aspekts von Wunderlist. Man kann Workspaces auch für die Öffentlichkeit freigeben. So können andere Nutzer interessanten Projekten folgen. Über eine Kurzmitteilung kann beispielsweise der Projekt-Status mit anderen geteilt werden.

6Wunderkinder, das Team hinter Wunderkit, hat natürlich auch einen eigenen Showcase für ihr neues Kind. Doch am besten lernt man am lebendem Objekt, darum gibt es den besten Einblick im offiziellen „Wunderkit Beta Walkthrough“-Video:

Bei der Nutzung von Wunderkit wird unterschieden zwischen normalen und „Pro“-Usern. Als normaler Benutzer kann man mit anderen Leuten in eigenen Workspaces arbeiten und beliebig viele Workspaces anlegen. Als „Pro“ kann man in fremden Workspaces mit anderen arbeiten. Der Spaß kostet dann $4,99/Monat. Der reguläre Account ist kostenfrei. Zum reinschnüppern bekommt man bei Registrierung aber 90 Tage volles Programm zum Testen.

Die Untergliederung in verschiedene Projekte gefällt mir sehr gut. Dadurch kann man die Aufgabenlisten schön trennen. Und das Sammeln von Notizen ist ein sehr nettes Feature, was Wunderkit für mich und meine Tätigkeitsfelder sehr interessant macht. Fehlt nur noch die Möglichkeit Anhänge wie Bilder, Videos oder Audio-Dateien unter die Notizen zu mischen und dann wäre das Tool perfekt!

Bleiben noch die offenen Fragen, wann es eine Android-App für Wunderkit gibt, und ob/wann man seine Aufgaben aus Wunderlist importieren kann.

http://www.wunderkit.com/

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