Ubuntu als Android App

Gestern veröffentlichte Canonical eine Nachricht, die schon bald durch die Blogosphäre schnellte und sicher für einiges Aufsehen sorgen wird. Ubuntu soll als Zweitsystem auf einem Android Smartphone funktionieren.

Im regulären Betrieb ist Android das aktive Betriebssystem. Wird das Telefon an ein Dock angeschlossen, startet Ubuntu und man kann mit seinen gewohnten Programmen arbeiten. Dabei werden die Apps vom Mobil-OS ebenso integriert, wie die Wifi-Settings, Kontakte und Nachrichten (SMS).

Weitere Informationen über die Hardware-Anforderungen dieser Ubuntu-Version bekommt man auf der offiziellen Seite von Canonical. Weitere Beiträge zu dem Thema finden sich auf Golem, LinuxUndIch oder OMG! Ubuntu. Darum werde ich hier nicht viel weiter schreiben.

Wer Ubuntu on Android in Aktion sehen mag, kann das in einer Video-Demo bei LinuxUndIch tun.

via @ChrisZwitschert / http://linuxundich.de/

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Der Asus eee 701 im Jahr 2012

Irgendwie hatte ich mir meine Arch Linux-Installation auf meinem eee 701 zerschossen. Doch da ich das betagte Netbook aktuell schon ziemlich dringend brauche, musste schnell ein neues, funktionsfähiges Betriebssystem auf das Gerät.

Doch so einfach sollte dieses Vorhaben schlussendlich doch nicht sein. Man bedenke: Der eee 701 4G kam im Frühjahr 2008 heraus. Unter der Haube summt eine Intel Celeron CPU mit maximal 900MHz Leistung und eine gerade mal 4GB große SSD. Dass das minimale Display mit 7″ und gerade mal 800×480 Pixeln bei einer grafischen Installation nicht gerade vorteilhaft ist, war mir nur zu gut bekannt.

Wie bereits beschrieben, war der Android-x86er-Port nicht wirklich für den Produktivbetrieb geeignet. Lubuntu erschien mir ein leichtgewichtiges Ubuntu-Derivat für die Hardware. Doch nach der Installation rödelte das Netbook fünf Minuten rum und wartete auf die Konfiguration des Netzwerks. Das war es dann auch schon.
Das reguläre Ubuntu hatte seine Minimal-Anforderung an die Installation von 4,4GB nicht erfüllt. Von OpenSuse 12.1 bekam ich mit UNetbootin keinen bootfähigen USB-Stick hin. Fedora wollte mich die Festplatte nicht in ext2 formatieren lassen und bestand auf ext4. Damit hätte ich leben können, doch durch eine unhandled Exception ließ sich die Installation nicht abschließen.
Am Ende wollte Linux Mint 12 mit Codenamen „Lisa“ gerade mal 3,3GB Festplatte für die Installation. Und machte somit den Sieger nach 4,4GB runtergeladenen Images und stundenlangem Fluchen. Die angepasste Gnome3-Oberfläche ist schick, wenngleich für Display und CPU nicht sonderlich zuträglich.

Mit dem gleichen Zeitaufwand hätte ich ein Arch Linux neu installieren können. Doch das wusste ich leider zuvor nicht. Bei Gelegenheit werde ich das wohl auch mal wieder machen. Doch solange ist Linux Mint ein gern gesehener Gast auf dem eee 701.

Android-x86 und der Asus eee 701

Irgendwie wollte meine ArchLinux-Installation auf meinem eee 701 nicht mehr. Scheinbar hatte ich eine Umstellung bei der Paketverwaltung nicht mitbekommen und das letzte Upgrade ging nicht mehr. Authentifizierung fehlgeschlagen, hieß es. Da ich aktuell kaum Zeit habe, mich intensiv mit der Problemlösung auseinander zu setzen, kam mir kurzerhand die Idee: Gibt es vielleicht eine Portierung von Android für mein Gerät? Google antwortete schnell, es gibt das Android-x86-Projekt. Dort stehen auch direkte Installations-ISOs für die eee-Reihe von Asus zur Verfügung.
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Wunderkit – Die Revolution der Selbstorganisation?

Von den Machern der GTD-Webanwendung Wunderlist gibt es ein neues Tool. Unter dem Namen Wunderkit soll es eine neu Art geben, das eigene Leben zu organisieren.

Von Arbeit bis zum Privatleben. Von Freunden zu Familie. Vom Desktop zum Mobiltelefon. Wunderlist erlaubt Dir fantastische Dinge zu erschafen, planen und erbauen. Zusammen.

Mit diesem Zitat schürt die Webseite Wunderkit.com schon seit längerem Neugierde. Bisher war diese „Revolution der Selbstorganisation“ nur einem geschlossenen Benutzerkreis vorbehalten. Nun ist das Tool als public Beta zum Testen freigegeben worden.

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