Amnesia: The Dark Descent – Bis Ende des Jahres 75% günstiger

Eigentlich bin ich kein wirklicher Spieler. Dafür lassen mir Job, Freundin und tausend andere Hobbies einfach zu wenig Zeit. Doch gelegentlich habe ich schon das verlangen nach etwas spielerischer Zerstreuung. Düstere und atmosphärische Unterhaltung hat es mir an dieser Stelle – wie auch bei meinen anderen medialen Interessen – besonders angetan. Da kommt es mir gerade sehr gelegen, dass die Spieleschmiede Frictional Games bis Ende des Jahres 75% auf Amnesia: The Dark Descent geben.

So richtig neu ist das Indie-Spiel nun nicht. Es erschien bereits im September 2010. Doch der aktuelle Preisnachlass macht es für mich als Gelegenheitsspieler interessant. Über die Plattform Desura.com, das ähnlich wie Steam funktioniert, habe ich die gut 1,2GB-Spieledaten für unglaublich günstige €3,75 erworben. Die Anmeldung bei Desura ging schnell und unkompliziert. Die Bezahlung erfolgte simpel über Paypal. Und erfreulicherweise gibt es Amnesia: The Dark Descent auch für Linux auf 64 Bit.

Über Amnesia: The Dark Descent will ich gar nicht viel schreiben. Frictional Games umwirbt das Spiel selber mit den Worten: „Spiele dieses Spiel nicht, um zu gewinnen, sondern lass dich auf die Welt ein.“ Der Gameplay-Teaser gibt einen guten Einblick in die beklemmende Atmosphäre des Spiels.

http://www.amnesiagame.com/
http://www.desura.com/games/amnesia-the-dark-descent
http://www.frictionalgames.com/site/

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Halbzeitvegetarier – Ein Zwischenstand nach drei Wochen


Eigentlich wollte ich mich als Halbzeitvegetarier versuchen. Doch nun habe ich bereits meine dritte, komplett fleischlose Woche hinter mir. Gerade in den ersten Tagen hatte ich noch einen unerklärlichen Heißhunger auf Leberwurst. Doch schnell hat sich auch dieses Verlangen relativiert.

Drei Wochen sind eigentlich keine sonderlich lange Zeit. Ich kenne genug Leute, die schon seit Jahren vegetarisch leben und daraus kein großes Thema machen. Doch gerade diese Anfangszeit hat mir bereits interessante Erkenntnisse und Erfahrungen vermittelt.
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Halbzeitvegetarier

Für viele ist ihr Fleischkonsum selbstverständlich. Der Discounter an der Ecke macht es und leicht, angepacktes Fleisch zu kaufen und nicht darüber nachzudenken, dass das Schnitzel vielleicht mal Augen und Fell hatte. Selber geschlachtet haben die Wenigsten. Warum sollte man da über die Herkunft unseres Steaks weiter nachdenken?
Doch diese Bequemlichkeit für uns hat ihren Preis. Nur zahlen nicht wir ihn, sondern die Tiere aus der Massenhaltung. Und selbst wenn man nur Biofleisch kauft, muss man sich im klaren sein, dass ein Lebewesen dafür sein Leben ließ.

Auch wenn ich selber noch nicht geschlachtet habe, habe ich schon mal ein Reh entbeint. Alleine diese Erfahrung hat mir einen etwas anderen Bezug zu meinem Essen gegeben. Dennoch liebe ich nach wie vor Fleisch. Komplett darauf verzichten will ich aktuell auch nicht. Eher erstrebe ich ein besseres Bewusstsein um meine Nahrung und meine Ernährung. An dieser Stelle hat mich die Bleilaus auf das Konzept der Halbzeitvegetarier aufmerksam gemacht.

Kein Verzicht, keine Dogmen, nur der bewusste Umgang mit der eigenen Ernährung. Anstatt gar kein Fleisch mehr zu essen, soll man zunächst seinen Konsum beobachten. Und dann erst mal auf die Hälfte reduzieren. Ohne irgendwelche Verpflichtungen kam man so einfach mal einen alternativen Lebensstil ausprobieren. Wenn es einen nach gewisser Zeit überhaupt nicht gefällt, kann man wieder in den alten Habitus zurückfallen. Oder man geht den nächsten Schritt zum Vollzeitvegetarier.

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“ – oder vielleicht besser ausgedrückt: „zwei halbe Vegetarier sind ein ganzer.“
Am besten funktioniert der Einstieg in den Halbzeitvegetarismus wohl mit einem Partner. Jemandem, der einen unterstützt, mit dem man gemeinsam Rezepte suchen und probieren kann, oder einfach im Wettstreit versucht, länger als der andere kein Fleisch zu essen.

Ich mag die Idee. Und gerade der Dezember bietet sich für mich förmlich zum Selbstversuch an. Wenn um Weihnachten schon so viel Fleisch gegessen werden muss, kann man im restlichen Monat auch ruhig mal mehr Gemüse essen. Ich hoffe, dass die Idee auf weitere Befürworter trifft!

http://www.halbzeitvegetarier.de/