Shelter

Eine „Expertin für multiple Persönlichkeitsstörungen“ wird von ihrem Vater an einen ganz besonderen Fall gebracht. Neben der üblichen psychologischen Ausprägung der Krankheit besitzt Adam auch physiologische Auffälligkeiten, je nachdem welche Persönlichkeit gerade die Oberhand hat. Bei weiteren Recherchen bekommt die Ursache für Adams Störung noch einen mystischen Touch und gipfelt in einer schwer religiösen Geschichte, deren Details aber den Sachverhalt eines Spoilers erfüllen würden.

Die Grundidee hinter „Shelter“ ist an sich nett und erinnert im ersten Moment etwas an „Identität„. Kein Wunder, stammt die Geschichte doch aus der Feder des gleichen Autors. Doch leider ist das Jüngste Werk von Michael Cooney nicht halb so intelligent ausgeklügelt und tiefgehend wie „Identität„. Dadurch, dass die Geschichte auch noch schleppend langsam erzählt wird, zieht sich „Shelter“ eine Gefühle Ewigkeit und durch das religiös-moralische Finale wird der Betrachter am Ende nicht mal mit einem schönen Plot-Twist oder ähnlichem belohnt, sondern als aufgeklärter Europäer eher noch verhöhnt. Das Ur-Amerikanische Publikum dürfte da schon eher gefallen dran finden.

3.5/10 Punkten

http://www.imdb.com/title/tt1179069/

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