Vor einem Jahr…

… habe ich den ersten Beitrag auf diesem Blog geschrieben! Und dabei hätte ich selber wohl am wenigsten geglaubt, dass ich hier in schöner regelmäßigen Unregelmäßigkeit etwas veröffentliche.
Der eigentliche Grund, warum ich mir überhaupt einen Account auf WordPress.com gemacht habe, der CommitSuicide-Weblog, existiert dagegen wohl nicht mehr. Aus der Idee, dass wir als Arbeitskollegen zusammen etwas bloggen wurde schnell ein Solo-Spiel und irgendwann hat mich dann auch die Lust verlassen. Dafür habe ich bekanntlich meine anderen Hobbies mehr in den Vordergrund geholt, wie das NecroSlaughter-Webzine, dass nun seit Anfang des Jahres wieder regelmäßig jede Woche Updates bekommt.
Nun gut, eigentlich wollte ich nur eins sagen: Happy Birthday fataltechnology.wordpress.com!

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Skolopender-Bilder

Nachdem dieses Hobby hier schon lange nicht mehr erwähnt wurde, habe ich mir gedacht: „Bilder sagen mehr als Worte!“

Spielen auf dem Nokia 5800

Wie vor einiger Zeit berichtet, habe ich ja als neues Spielzeug das Nokia 5800. Das schönste an dem Teil ist immer noch, dass es sich eher wie ein PDA „anfühlt“ und durch das Betriebssystem Symbian S60 in der 5. Generation auch einige Spielereien ermöglicht. So zum Beispiel auch die Verwendung der ScummVM.

ScummVM steht für Script Creation Utility for Maniac Mansion Virtual Machine und ist eine Laufzeitumgebung für viele (ältere) Adventure-Spiele. So laufen z.B. die alten Lukas Arts Klassiker wie Maniac Mansion, Day Of The Tantacle, Indiana Jones-Teile , Loom, Adventures On Monkey Island 1-2 oder Zak McKracken and the Alien Mindbenders größtenteils ohne Probleme sowohl unter Linux, Windows, Mac OSX oder eben Symbian.
Dafür muss man auf dem Nokia 5800 einfach auf der Download-Seite von ScummVM die Symbian S60 version 3 binary (4.4M .sis) runterladen und installieren.
Auch wenn das Paket eigentlich für die 3. Generation des Betriebssystems geschrieben wurde, funktioniert das Programm auch problemlos auf der Touchscreen-Variante von Symbian. An die „Tastatur“ und die Steuerung der linken und rechten Maustauste muss man sich gewöhnen, aber das geschieht relativ schnell.
Durch einen kleinen toten Rahmen um den Bildschirm des 5800 gibt es leider einen kleinen Bug z.B. in Beneath A Steel Sky, der einem nicht erlaubt an das Inventar zu kommen, wenn man das Nokia im Querformat verwendet… Doch glücklicherweise schaltet ScummVM automatisch um, wenn man das Telefon dreht und im Hochformat ist wieder alles verwendbar.

Aktuell befinden sich auf meinem Spielzeug

  • Beneath A Steel Sky
  • Broken Sword 1 (Baphomet’s Fluch)
  • Day Of The Tentacle
  • Flight Of The Amazon Queen
  • I Have No Mouth And I Must Scream
  • Indiana Jones and the Fate of Atlantis
  • Indiana Jones and the last Crusade
  • Loom

Eine Liste aller Unterstützten Spiele findet sich auf der Kompatibilitäts-Seite von ScummVM.

Meine Schwiegermutter…

… hat das gemacht, was uns Männern eigentlich immer viel Spaß macht: Irgendetwas in die Mikrowelle stecken, und dabei eine ordentliche Sauerei fabrizieren. Dabei wollte sie eigentlich nur den Honig in dieser tollen Patentflasche etwas erwärmen, damit er sich leichter über den Salat verteilen lässt…

HonigUndMikrowellen

Ich jedenfalls habe gut gelacht q:

Blut Aus Nord – „Memoria Vetusta II – Dialogue With The Stars“

Blut Aus Nord - Memoria VetustaDer ein oder andere mag nun sicherlich das Falsche denken, und hinter diesem ominösen Namen ebenfalls politische Gesinnung vermuten – zugegeben, das habe ich auch zuerst. Doch Blut Aus Nord sind eine französische Black Metal Band die Realität und metaphysische Objekte besingen. Und so abgefahren und transzendental wie das nun klingt, so ist auch die Musik von Blut Aus Nord!
Die Wurzeln der Band mögen zwar irgendwo im Black Metal liegen, aber die Band selber sieht sich außerhalb sämtlicher Genre-Grenzen und passt dadurch am besten in die Schublade Avantgarde. Progressive und atmosphärische Elemente durchziehen „Memoria Vetusta II“ und zerren den Zuhörer förmlich ein eine ziemlich verträumte Welt voller Kälte, Hass, Hoffnung und Agonie.
Viele epische Instrumental-Passagen erschaffen nicht nur eine Welt, sondern ein ganzes Universum voller Sterne, mit denen die Band und die Zuhörer in Dialog treten können, manche freundlich, relativ entgegenkommend, andere kalt und voller Misanthropie. Und an dieser Stelle kommen dann doch wieder hasserfüllte Black Metal Elemente zum Einsatz – ich sage bewusst Elemente, denn typischer Black Metal wird hier nicht geboten. Dafür sind die Riffs zu progressiv, zu atypisch, zu fesselnd und hypnotisch – und das trotz kalter härte! Im Gegensatz zu vielen „Genre-Kollegen“ werden die Keyboards hier nicht für peinliche Klimper-Melodien missbraucht, sondern bilden einen dichten Klangteppich und Atmosphäre.
Trotz der epischen Songaufbauten und Ausmaße der Lieder, ist „Memoria Vetusta II“ zu keiner Zeit langweilig, sondern immer packend und mitreißend, die knappe Stunde Spielzeit verfliegt nur so und hinterlässt tiefe Spuren beim Hörer.

Wer auf anspruchsvolle Musik mit Ambiente und Atmosphäre steht, kommt definitiv nicht an Blut Aus Nord vorbei! Dabei ist es total egal, ob man eigentlich Black Metal hört, oder nicht. Denn trotz allem ist Blut Aus Nord keine Black Metal Band. Und irgendwie doch…