Felis catus – Terrarienhaltung möglich

Wie sicherlich jedem Terraristen mit Hauskatze bekannt: Die haarigen Vierbeiner melden ziemlich schnell ein appetitreiches Interesse an den Leckereien hinter Glas an!
So ist unser kleiner Derwisch ziemlich scharf auf unser Chamäleon, die Schlangen – besonders nach der Fütterung, so eine mausgefüllte Schlange ist sicherlich ein doppelter Leckerbissen – und natürlich die Skolopender.
Ihr liebstes Spielzeug sind kleine Gummi-Skolopender, die meine Freundin mir mal geschenkt hat. Richtig liebevoll nagt sie da immer die Schleppläufe und Laufbeine ab und erfreut sich mit einem spielerischen Hass an ihrem Übungsobjekt, nur für den Fall, dass mal eines meiner lebenden Tiere aus einem Becken entkommen sollte.

Nachdem dann mein großer Sc. s. dehaani verstorben war, habe ich das Becken mal zur Besichtigung offen gelassen, was bei unserem Fellmonster auf reges Interesse gestoßen ist…

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PS: Man beachte das Memento Mori an dem Bild, die Katze steht auf einem Katzenschädel (;

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19.04.09 – Al And The Black Cats im MuBu

An einem recht sonnigen Sonntag Abend gesellten sich die amerikanischen AL AND THE BLACK CATS in den tristen Musikbunker zu Aachen. Dadurch, und durch den Umstand, dass mal wieder keine konkrete Anfangszeit auf keiner der Homepages (vom Mubu, und der MySpace-Seite der Band) angegeben war, war zum offiziellen Einlass um 19:30 natürlich noch keine Sau da. Nach Aussagen des Kassen-Menschen sollte auch keine Band vor 20:30 spielen – also noch Zeit für ein Bier vom freundlichen Spätkiosk eine Straße weiter.

Die erste Band, die um 20:45h schlussendlich angefing, waren THE BOOZE BROTHERS aus Heinsberg. Mit ihrem Rock’n Roll geschwängertem Punk konnte die Band auch gut 15 Minuten den noch recht angenehm für den Wochentag gefüllten MuBu begeistern. Doch spätestens nach dieser viertel Stunde klangen die Lieder leider recht eintönig und gleichförmig. Wann welches Lied aufhörte und ein neues begann, war nur in die Songs eingeweihten ersichtlich. Schade, an sich haben die stark nach Dropkick Murpheys klingenden Jungs doch Spaß gemacht.

Zweite Band des Abends waren die Niederländer von THE DEMON TEDS. Hier gab es schon etwas traditionsbewussteren Rockabilly, wenn auch immer noch leicht punklastig. Von der Performance erinnerte die Band mich ein wenig an die zuvor in gleicher Lokalität gesehenen The Meteors. Aber wie auch die „Kings Of Psychobilly“ konnten mich auch die Niederländer nicht komplett überzeugen. Doch als Vorband nahmen wir sie gerne mit leichtem Kopfnicken mit.

Komplett anders als bei den Vorgruppen sah es direkt vom ersten Takt an bei der Hauptband des Abends aus! AL AND THE BLACK CATS hatten das Publikum mit dem ersten Saiten-Anschlag fest in der Hand. Ob das nun an der geschickten Mischung aus „50th Rock’n Roll, 70th Punk and 80th Villains“ lag, oder daran, dass die Band einen richtigen Kontrabass hatte, der dem Sound sicherlich einiges zugetragen hat, ist auch Schnuppe! Die drei Amis haben ihr Handwerk auf jeden Fall drauf und hatten mörderischen Spaß am spielen! Dadurch waren sowohl die Lieder, wie auch die Show durchwegs authentisch und überzeugend. Besonders beeindruckt war ich persönlich von den Leistungen des Bassisten/Sängers und des Schlagzeugers, der auf einem total minimalisiertem Set (Bassdrum, Snare, Crash- und Ride-Becken) ein ziemlich beeindruckendes Solo (von der Show her) gespielt hat, wobei er einen Stick teilweise auf der Nase hat hüpfen lassen.
Als Zugabe zu dem mehr als ordentlich rockenden Gig gab es eine Rockabilly-Version von „Overkill“ (Motorhead), die sich Lemmy so sicherlich niemals hätte träumen lassen (alleine wegen dem Kontrabass und dem Country-Drumming).
Leider war der Auftritt bereits 23:20h inklusive Zugaben zu Ende. Schade, bei der Spielfreude und dem vollends überzeugenden Musikmaterial hätte ich sicherlich noch ein paar Minuten der Band lauschen können!

Für einen Sonntag Abend waren adäquat viele Leute da, sodass die Show von AL AND THE BLACK CATS doch ein paar Nasen vor der Bühne hatten. Sicherlich hätten ein paar Gesichter mehr auch nicht geschadet, dennoch reichte das Publikum und die Darbietung aus, dass eine sehr gute Stimmung war! So eine Spielfreude habe ich schon lange, sehr lange nicht mehr auf einem Metal-Konzert gesehen – geschweige denn die Atmosphäre im Publikum! Somit zählt der Abend definitiv zu einem meiner Top-Konzerte! Wer es verpasst hat: Selber schuld! Vielleicht bekommt man nochmal eine Chance, die Band schien von Aachen doch recht angetan…

Links:
http://www.myspace.com/theboozebrothers
http://www.myspace.com/thedemonteds
http://www.myspace.com/alandtheblackcatsusa

Linux eBooks

Auf LinuxLinks.com wurde eine Liste mit 20 eBooks zum Thema Linux veröffentlicht. Von Programmieren, Shell, Administration bis zu Anwendungshandbüchern zu z.B. OpenOffice.org 3.x oder dem Gimp ist eine Menge Material dabei! Vielleicht findet der ein oder andere ja noch was:

http://www.linuxlinks.com/article/20090405061458383/20oftheBestFreeLinuxBooks-Part1.html

Promo und Piepen

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass es den Schreibern von Musikmagazinen heute nicht unbedingt einfach gemacht wird?
Promo-CDs werden heute entweder nur noch mit zerteilten Liedern ausgeliefert, teilweise sind diese dann auch nur gebrannte Kopien. Oftmals gibt es zum Probehören nur MP3s mit 128Kbs – super um den Klang einer CD auf der Anlage zu beurteilen – oder Online-Streams, wo man nur drei Mal in die Lieder reinhören darf…

Kürzlich erhielt ich die „Promo“ – also MP3-Dateien – zu einem neuen Release auf Earache-Records. Der Hinweis in der Info-Datei hat mich schon neugierig gemacht:

So be sure to place this album into a technically safe and tested sound system with a full warranty in place, as Earache will not be responsible for damages.

N.B. For the most devastating results play ‚Depths‘ on a proper sound system with decent speakers. The bass end will seriously shock you. Full effect not captured on an iPod.

Oho, was mich da nun erwartet? – Schlussendlich kann ich es nicht sagen, nach den ersten paar Sekunden ist die CD schon ver-beept, will heißen: Musik aus, piepen an – damit auch keiner die CD illegal zum Download bereitstellt. Für mich heißt das aber leider: Damit ich diese CD nicht besprechen werde! Ich mache mir weder meine Ohren, noch meine Boxen damit kaputt, dass das gepiepe den Frequenzbereich austestet und das Lied, was ich eigentlich bewerten soll, zerstört!

In diesem Kontext auch interessant: Gestern war ich mit meiner schöneren Hälfte auf der Dark And Loud (Gothenkram trifft auf Heavy Metal) im Musikbunker und dort lief aufeinmal auch ein Lied, in dem die Musik kurzzeitig unterbrochen wurde, damit uns eine Stimme mitteilen konnte, dass wir die neue Promo-CD von entsprechender Band hören, und diese auch bald auf dem Label erscheinen wird. Das Publikum hat es nicht gestört, die haben munter weiter die Köpfe geschüttelt. Und die DJs waren sichtlich belustigt über ihren Fehler, haha! Schade, dass sowas heute überhaupt passieren kann, und die Label den Leuten, die ihre Produkte bewerben nicht mehr vertrauen. Komischerweise bekomme ich über Einschlägige Wege die CDs, die als verpiepte und zerstückelte Promo an Magazine und DJs rausgehen in voller und unbeschnittener Version zum fast gleichen Zeitpunkt. Die Piraten scheinen also nicht hinter den Mischpulten und Drucktafeln zu sitzen….