Inevitable End – „The Severed Inception“ als Stream

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Relapse-Records werden mir immer sympathischer! Erst veröffentlichen sie die komplette Obscura vorab als Stream, nun folgt das Album The Severed Inception“ von Inevitable End!
Die Schweden machen amerikanische geprägten Death Metal mit starken Grindcore-Einflüssen und ziemlich kruden, dissonanten und kaputten eigenen Ideen. Teilweise klingt es noch arg unausgegoren, aber durchaus frisch und interessant! Man darf auf die weitere Entwicklung der Band gespannt sein, die auf dem großen Indie-Label mit „The Severed Inception“ gerade mal ihr Debüt veröffentlichen!

Eine ausführliche Kritik wird es alsbald auch auf meinem Magazin geben, wohl von meinem Kollegen Niklas. Dennoch an dieser Stelle mal die Anmerkung: Warum wird als Promo-CD für „Kritiker“ ein gebrannte CD ausgeliefert, auf der alle Lieder zerstückelt sind (auf der CD sind 99 Tracks), damit die Lieder nicht als MP3 ins Internet gelangen, wenn man dann die CD selber doch komplett als Stream hochläd? Ich verstehe die Labelpolitik nicht….
http://www.theseveredinception.com/

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Spalten…

Ein sehr interessanter Hinweis vom Dirk:

Aus der Reihe „Befehle, die ich schon seit Ewigkeiten gebrauchen kann, aber jetzt erst gefunden habe“, heute einmal column:

Wer mag kann mal die Ausgaben von
mount -v
und
mount -v | column -t
vergleichen.

Danke für den Tipp!

Gorguts sind zurück!

Wie Blabbermouth verkündet hat, ist eine meiner Lieblingsbands wieder da: Die Kanadier GORGUTS!

Ihr letztes Album „From Wisdom To Hate“ (2001) war ein Meilenstein in Sachen technischem, düsteren und dissonantem Death Metal, der bis heute seines gleichen sucht (auch wenn Ulcerate auf den besten Weg dahin sind…)!

Das neue Lineup von Gorguts ist aber der absolute Hammer:
* Luc Lemay (Vocals, Guitar)
* Kevin Hufnagel (Guitar)
* Colin Marston (Bass – Behold… The Arctopus)
* John Longstreth (Drums – Origin, Anglecorpse, Skinless)
Wenn das mal kein Abrisskommando ist, dann weiß ich es nicht!

Hier ein erstes Video von den gemeinsamen Probem von Lemay und Longstreth:

Implizite Werbung durch Web 2.0

Ich hätte es ja beinahe nicht geglaubt, aber dank den kleinen sozialen Spielereien von Web 2.0 bin ich in den Genuss von impliziter Werbung gekommen: Über ein Bandprofil ist ein Benutzer in Last.fm auf mich als Hörer dieser Band aufmerksam geworden. Durch mein Profil hat dieser Benutzer dann mein Magazin besucht und gezielt das Review zu der Band besucht. Ob der Italiener etwas verstanden hat, ist nun die weitere Frage (:

Da das besprochene Album aber offiziell noch nicht im Handel ist, und die Band ebenso wie der Besucher aus Italien stammt, denke ich, dass die Band wohl nachvollziehen will, wo ihr Album wie bereits im Umlauf ist… Eigentlich schade, dass solche Maßnahmen heute notwendig sind.

Notiz-Verwaltung

Mit Notizen gibt es irgendwie immer nur Probleme. Entweder man hat eine heillose Zettelsammlung, ein undurchschaubares und mit obsoleten Einträgen kontaminiertes Büchlein oder eine digitale Lösung.

Und gerade bei den digitalen Lösungen gibt es noch mehr Möglichkeiten, als einfach nur mit Papier und Stift:
Meine ersten Kontakte zu online Notizverwaltungen ist das mittlerweile eingestellte Google-Notebook gewesen. Doch alleine, weil ich schon mal etwas privatere Notizen anlege, will ich nicht unbedingt meine Daten bei Google wissen. Es reicht, dass ich meinen Kalender und meinen Feedreader bei der Datenkrake habe.

Andere Leute schwören auf Evernote, das neben dem Webinterface auch Anwendungen für Windows, OSX und das iPhone bietet. Doch gerade diese Elefanten-Applikation ist mir etwas zu schwerfällig, da sie ebenfalls Bilder, Links, Formatierungen etc. pp mitzuspeichern scheint. Außerdem stört mich der mangelnde Linux-Client (:

Heute erfahre ich über Golem von Piconote, das recht minimalistisch das anlegen und Verwalten von Notizen erlaubt. Die Einträge werden absteigend chronologisch Angezeigt, unterstützen Notiz-Titel und den Inhalt selber und wandeln URLs automatisch in Links um. Zum Anmelden reicht Benutzername und Passwort, die eMail kann man optional später eintragen. Neben der Mobil-Unterstützung für Telefone bietet Piconote eine Integration an Twitter, sodass man über den Microblogging-Dienst notizen an Piconote verschicken kann.
Noch ist das Programm recht jung und zeigt sich an einigen Stellen noch im Entwicklungsstadium (englische und polnische Texte vermischen in der GUI), doch wirkt schon mal sehr überzeugend durch seine sehr einfache Ausrichtung! Aber auch hier fehlt mir der Linux-Client, lediglich eine Windows-Exe wird dem Benutzer hier angeboten.

Meine aktuell aber immer noch präferierte Lösung ist so simpel, dass sie wieder genial UND praktikabel ist: Eine simple Text-Datei in meinem Dropbox-Verzeichnis, die ich überall über das Webinterface einsehen kann und simpel mit jedem Text-Editor (vornehmlich vim) bearbeiten kann.

Bei kurzfristigen Notizen wie Links, kleine To-Dos oder sonstiges, was noch Zeitnah verarbeitet werden muss oder soll, verwende ich das Panel-Applet Tomboy. Lediglich für mittelfristige To-Do-Listen (Aufgaben für die nächsten 1-2 Tage) habe ich noch Papier und Stift.

Wie schaut das bei euch? Wie organisiert ihr eure Notizen?

[Skolopender] März-Übersicht

2009-03-sc-dehaaniZur heutigen Versorgung meiner Tiere dachte ich mir, dass ich schon lange nichts mehr über dieses Hobby gebloggt habe! Zeit, genau diesen Umstand zu ändern (;

Zunächst mal eine eher traurige Nachricht: Am Montag, 09.03.2009 ist mein größter und ältester Skolopender gestorben: Mein Scolopendra subspinipes de haani Yellow Leg aus Vietnam, den meine Freundin mir vor 3 Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. Dieses Tier war mein Einstieg in das Hobby und mit ca. 20 cm KRL auch ein echter Brocken. Mehr als einmal hat das Tier auf seinen allabendlichen Streifzügen unsere Besucher mit einem Schaudern beglückt (: Außerdem war das zeigefreudige Tier in seinem großen Becken ein sehr beliebtes Beobachtungsobjekt unserer Katze.
Aber man muss dazu sagen: Ich habe das Tier schon im adulten Zustand bekommen. Und von meinem anderen Sc. s. de haani weiß ich, dass es ca. 3-4 Jahre dauert, bis diese Tiere erwachsen sind. Und nun hatte ich den Vietnamesen auch 3 Jahre, also kann ich locker davon ausgehen, dass das Tier ca. 7 Jahre alt war. Ganz schön beachtlich für so ein Krabbeltier, oder?

Meinen anderen Scolopendra subspinipes de haani aus Malaysien, den Cherry Red habe ich nun ca. 2 Jahre. Das Tier ist aber immer noch subadult und gerade mal zwischen 13-15 cm KRL. Dafür ist es flammrot und wird wohl in das freigewordene Becken von dem nun toten Vietnamesen ziehen.

2009-03-sc_mutilans
Von meinem kommunalen Experiment mit den Scolopendra subspinipes mutilans kann ich scheinbar auch nur negatives berichten. Zwar ist das Tier, das ich heute in der Gemeinschaftsbox sehen konnte ordentlich gewachsen und macht einen kräftigen Eindruck, aber dafür, dass in der Kiste mal 5 Tiere waren, ist es etwas zu ruhig. Auch wenn die Tiere eingegraben sein können, glaube ich mittlerweile nicht mehr daran. Vielleicht war es auch etwas zu früh, die Tiere mit ungefähr 4 Monaten bereits zu vergesellschaften? Immerhin greift in der Kinderstube von Mutternatur die natürliche Selektion am ehesten.
Ich warte nun einfach noch etwas ab und werde wohl nächstes Jahr den verbleibenden Skolopender aus der Gruppe und seine beiden Geschwister aus der Einzelhaltung nochmal zusammensetzen.

Mindestens genau so erfreulich wie das ordentliche Wachstum bei den Sc. s. mutilans ist das Wachstum meines Scolopendra cingulata mit unbekannter Herkunft! Ich bin mal gespannt, wie das Tier erwachsen aussieht!
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Was mich aktuell noch ein wenig ins Grübeln bringt ist hingegen einer meiner Alipes grandidieri sp.. Hier hat ein Tier ohne ersichtlichen Grund ein Schleppbein verloren, das einfach neben dem Tier unter der Korkrinde lag… Hier werde ich wohl in Zukunft auch vermehrt nach schauen….

Zum Kotzen Teil 2

Die werten Leute von ICQ haben mal wieder ihr Protokoll geändert und sperren munter Benutzer von alternativen Clients wie Pidgin aus. Tolle Wurst! Dafür läuft aber zum Glück Meebo. Aber was beschwere ich mich? Eigentlich sollte ein normaler Mensch auch mal einen Tag ohne Instant Messanger auskommen (;

Aber nun zu etwas völlig anderem:
kotzmodel
„Gefunden“ beim Mediengestalter.