Meine Firefox Addons

Irgendwie ein ganz typischer Blog-Eintrag und passend zu meinem Test von Firefox 3.1b: Meine verwendeten Firefox-Erweiterungen!

  • Adblock Plus – Blockt unerwünschte Werbung und andere Elemente einer Webseite.
  • All-In-One Gestures* – Erlaubt das Steuern des Firefox’s mit der Maus – besonders fein für den faulen Informatiker (;
  • All-In-One Sidebar – Verlagert Lesezeichen, Addons, Historie, Downloads und Seiteninformationen in eine Sidebar
  • Compact Menu 2 – ich mag es gerne kompakt. Und mit dieser Erweiterung kann man die Menü-Leiste in einen Button komprimieren (:
  • Delicious Bookmarks* – Simple Sache: Verwalten meiner Del.icio.us-Lesezeichen über eine Firefox-Sidebar
  • DownloadHelper – Erlaubt das runterladen von Multimedia-Inhalten, wie Youtube-Videos oder MP3-Dateien aus Flash-Playern
  • Firebug* – Eines der unverzichtbaren Werkzeuge für den Web-Developer!
    • Firecookie – eine Firebug-Erweiterung zum ansehen und manipulieren von Cookies
  • Extended Status Bar – Erweitert die Status-Leiste des Browsers um interessante Informationen, wie Seitenladezeit, geladene Bilder, Geschwindigkeit des Ladens, gesamt übertragene KB der Seite.
  • Fission – Zeigt den Ladefortschritt einer Webseite in der Adressleiste
  • Google Gears* – Optimiert die Laufzeit einiger Anwendungen, wie dem WP-Backend, Myspace-Nachrichten, u.v.m.
  • Screengrab!* – Macht Screenshots einer kompletten Webseite, ohne zu scrollen
  • Stealther* – Im Betrieb und auf dem Laptop sehr nützlich: Hinterlässt keine Privaten Daten auf dem Rechner: Keine Cookies, keine Historie, keine Formulardaten, keine Download-Historie, etc. Auch bekannt als „Porno-Modus“ (;
  • Stop-Or-Reload-Button* Macht beim Laden einer Seite aus dem „Laden“-Button einen „Stop“-Button und umgekehrt. Sehr nett, um Platz in der Leiste zu sparen!
  • Web Developer* – Ebenso sehr wichtig für den Webentwickler mit vielen nützlichen Werkzeugen

Früher hatte ich noch eine Zeit lang Scribefire zum bloggen installiert, aber mittlerweile benutze ich das Webinterface von WordPress wesentlich lieber.

Anmerkung: Die Addons mit einem * sind leider nicht kompatibel zu Firefox 3.1b

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Shiretoko – Firefox 3.1b unter Ubuntu

Dank Sebastian’s Ubuntu-Blog habe ich mir heute mal die Firefox 3.1b Beta für Ubuntu angesehen.
Bisher macht der Mozilla-Browser einen sehr schnellen und netten Eindruck, selbst beim Acid 3-Test bekommt er eine nette Punktzahl von 93/100.

Einziges Manko bisher: Viele meiner Plugins funktionieren leider (noch) nicht, was einen produktiven Einsatz des Browsers erstmal ausschließt. Mal sehen, was die finale Version bringt!

Update: Gerade beim Veröffentlichen dieses Beitrags ist mir Shiretoko abgestürzt. Beim neuen Öffnen zeigte sich ein sehr nettes, neues Feature: Das gezielte Wiederherstellen von Sitzungen, mit Auswahl des entsprechenden Fensters und dessen Tabs! Nice!

CSS-Selector-Gadget

Ein sehr nettes, kleines Tool bietet das Bookmarklet von selectorgadget.com/: Das kleine Lesezeichen erlaubt das Untersuchen und Markieren von Elementen auf einer Seite, um den kleinstmöglichen CSS-Selector-Pfad zu diesem Element zu ermitteln und zu kopieren.

Über das Firefox-Plugin Firebug kann man zwar auch den DOM-Pfad eines Elementes ermitteln, aber nicht so schön schnell markieren und kopieren. Außerdem ist das Bookmarklet browser-unabhängig und sollte in Firefox, Safari, IE 6/7 laufen, auch wenn im letzteren noch etwas buggy.

[Film] The Fall

Irgendwie bin ich aktuell gar nicht auf dem laufenden, was aktuell im Kino läuft, oder an interessanten Filmen demnächst mal in die Kinos kommen soll. Lediglich das Programm der Fantasy Filmfest Nights ist mir grob im Kopf und weckt leichtes Interesse. Dennoch haben meine Freundin und ich uns gestern am Mittwoch spontan entschlossen, nach langer Zeit nochmal in die Sneak Preview zu gehen.
Zu unserer Überraschung ist die Sneak in Aachen vom Cinekarree in den Eden Palast gezogen und hat nun die Anfangszeit „zwischen 20 und 21:30h, je nach Termin“. Tolle Sache, nun kann man wenigstens seinen Kinobesuch vorher planen -.- Egal, zum eigentlichen:

Auf dem Progamm stand der neue Film vom „The Cell„-Regisseur Tarsem: „The Fall„.
Typisch für Tarsem, der zuvor Musikvideo-Clips gedreht hat (u.a. R.E.M.s „Loosing My Religion„), und schon teilweise in „The Cell“ zu bewundern, gab es ziemlich farbintensive und opulente Bilder. Man mag schon beinahe das Wort episch in den Mund nehmen: Wallende und flatternde Stoffe, Berge und riesige Sanddünen, obskure Treppen und Gebäude und schier unendlich weite Kulissen dominieren die Leimwand.

„Episch“ lässt sich auch die Geschichte in „The Fall“ umschreiben: Ein kleines Mädchen trifft in den 20er Jahren in einem Krankenhaus auf einen verletzten Stuntman, der ihr eine Geschichte erzählt, damit sie für ihn Morphium klaut. Dabei wechselt der Film von den Geschehnissen im Krankenhaus und der Realität und der Geschichte um eine Bande Banditen in einer ziemlich surrealen Welt. Dabei unterliegt die Geschichte stark den Einflüssen aus dem Krankenhaus, Elemente werden zwischen den Welten „getauscht“ und beeinflusst, was eine ziemlich skurrile Entwicklung der Story zur Folge hat. Dabei nimmt sich Tarsem zum Glück nicht zu ernst und hat den ein oder anderen Lacher sicher auch auf seiner Seite.
So bunt und überspitzt wie die Szenerie sind auch die Charaktere der Geschichte:Ein Bandit, ein Inder, ein ehemaliger Sklave, ein Sprengstoffmeister, ein Mystiker und Charles Darwin (!) ziehen durch die Lande um einen bösen Herrscher zu töten, alle aus unterschiedlichen Motiven. Neben dieser Rache-Geschichte kommt auch eine Liebesgeschichte mit ins Spiel, die auch weitergreifende Hintergründe hat und eine film-atypische Entwicklung bekommt, die sicherlich bei einigen Besuchern für Überraschung gesorgt hat.
The Fall“ bietet im allgemeinen sehr intelligentes Kino mit einigen Spitzen, die abseits jeglicher Hollywood-Normen liegen und stellenweise das typische Popkorn-Publikum verstören können!

Nach zwei Stunden bleiben dem Besucher wunderschöne Bilder, eine stellenweise tragische und dennoch hoffnungsträchtige Geschichte über den Fall zweier Menschen in symbolischem und realem Sinne und eine große Hommage an die größten Helden der Filmgeschichte: Die Stuntmen der ersten Stunden des Films.

Ich weiß, dieses Review mag stellenweise sehr abstrakt sein und keine genaue Beschreibung oder Kritik bieten. Aber es ist auch sehr schwierig ein dermaßen abstraktes Werk wie „The Fall“ nach einmaligem Sehen zu beschreiben. Ich kann nur sagen, dass dieser Film sehr viel „bildliches“ beinhaltet, dass Interpretationsraum lässt. Und diesen sollte man auch ausgiebig nutzen!
Großes und vor allen Dingen sehr intelligentes Kino, dass auf jeden Fall Pflicht für alle Freunde des Fantastischen abseits von Konventionen und Normen ist!

Update: Ganz am Ende des Abstands steht die kleine Info: „Inspired by Yo-Ho-Ho“ Interessant, interessant!

Ähnliche Filme:The Cell„, „Pan’s Labyrinth„, „Der Andalousische Hund

MySpace und Sicherheit

MySpace.com ist in meinem Ansehen seit meiner Registrierung vor einigen Jahren rapide gesunken. Total hässliche, unleserliche Seiten mit animierten, pinken Hintergrundbildern und tausenden von Flash-Elementen zwingen meinen armen Rechner und meine Augen regelmäßig in die Knie. Und das, wo ich doch nur mal eben die Diskografie oder die Biografie einer verdammten Band nachlesen wollte, die mal wieder keine „normale“ Homepage besitzt…

Aber gestern ist MySpace in meiner Achtung komplett in den Keller gewandert: Eigentlich empfehlt man bei Passwörtern eine Mindestlänge von 8 Zeichen, wenn nicht länger. Wenn ich mein Passwort aber bei MySpace ändern will, meckert es rum, dass mein Passwort mit 11 Zeichen zu lang sei und 10 Zeichen das Maximum wäre.
Wenn ich mich recht entsinne und man das Passwort MD5-Verschlüsselt in eine Datenbank speichert, dann ist die Checksumme immer 32 Zeichen lang. Egal wie lang das Passwort selber ist, also warum diese Restriktion von 10 Zeichen?

Linux-Ninja: Short Cuts

Ein paar Schnellschüsse vor dem Schlafengehen, die ich noch unbedingt loswerden muss:

Durch ein scheinbar nicht ganz vollständiges Kernel-Update auf meinem eee-701 konnte ich nach einem Neustart die Tastatur nicht mehr verwenden. Nun gut, ich hatte eh vor easypeasy zu testen!
Mehr oder weniger in dem Glauben, dass es bei einem kurzen Testen bleiben wird, und danach wieder ein komplettes Ubuntu auf die Kiste wandert, schnell einen bootbaren USB-Stick mit UNetbootin erstellt und auf dem kleinen Netbook installiert… erste Verwunderung überkam mich, als ich gesehen habe, dass die SSD in ext3 formatiert wird. Aber egal, die werden schon wissen, was sie tun, immerhin ist easypeasy auf den eee-PC optimiert.
Die Oberfläche von easypeasy ist scheinbar das NBR (Netbook Remix) von Ubuntu, das sehr schon aussieht! Auf dem Desktop befinden sich die Orte und Favoriten auf der rechten Seite und Links findet sich das Gnome-Menü. Bei einem Klick auf die Einträge werden dann die Applikationen im Raum zwischen den Menüeinträgen und den Orten angezeigt. Sehr nett!
easypeasy
Alle Anwendungen werden im Fullscreen-Modus gestartet. Von offenen Applikationen werden nur die Icons in der Fensterleiste angezeigt, außer von dem Fenster, das aktuell den Fokus hat. Von dem wird der Name angezeigt! Sehr nett, so etwas wünschte ich manchmal (!) auch daheim auf dem Desktop-PC!
Natürlich habe ich einige Programme erstmal deinstalliert. Warum brauche ich auf einem Netbook einen

  • Terminal-Server-Client
  • Bildschirm-Leser
  • Bittorrent-Client
  • Songbird (ich mag Rhythmbox lieber q: )
  • Openoffice.org-Impress
  • Openoffice.org-Draw
  • und noch andere…

Durch diverse Recherchen zu easypeasy bin ich per dummen Zufall über ein weiteres, nett aussehendes Ubuntu-Derivat gestolpert: CrunchLinux, welches wohl auch als CrunchEEE verfügbar ist. Beim Durchschauen der Anwendungsliste bin ich über Gwibber gestoßen, einen gtk-Microblogging-Client! Der kleine scheint ziemlich mächtig und unterstützt so einige Plattformen, u.a. Digg, Facebook oder Flickr. Wofür diese Protokolle nun nützlich sind, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall hat er meinen bisherigen Twitter-Client Twitux abgelöst!
Zur Installation unter Ubuntu 8.10 muss man die entsprechenden PPAs in die sources.list eintragen:

deb http://ppa.launchpad.net/gwibber-team/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/gwibber-team/ubuntu intrepid main

Und schon kann man gwibber wie gewohnt installieren.
Achtung: Fremdquellen können das System beschädigen… Ihr kennt das ja sicherlich von Ubuntuusers.de, gell?

Und wenn wir schon mal bei Neuerungen sind, habe ich direkt mal Liferea daheim auf die aktuelle unstable 1.5.10 geupdatet! Komischerweise lief die 1.5.5 im Betrieb problemlos, ohne Abstürze, mit kleineren, verkraftbaren Macken. Gleiche Version hat zu hause unsagbare Probleme gemacht und ist eigentlich alle 5 Minuten abgestürzt. Darum einfach mal:

wget http://prdownloads.sourceforge.net/liferea/liferea-1.5.10.tar.gz
tar -xzvf liferea-1.5.10.tar.gz
cd liferea-1.5.10
sudo apt-get build-dep liferea
sudo apt-get install libwebkit-dev libcurl4-dev
./configure
./make
./sudo make install
./sudo checkinstall

und schon habe ich eine wesentlich stabilere Version von Liferea laufen, die Google-Reader-Unterstützung hat! Wofür ich das brauche, habe ich bereits beschrieben (;

Meiner Faulheit hat dann auch noch Christoph Langner Unterstützung gegeben:
Anstelle von ssh IP-DES-RECHNERS-IM-NETZWERK kann man auch ssh $HOSTNAME.local eingeben. Voraussetzung ist die Installation von libnss-mdns:

sudo apt-get install libnss-mdns

Weitere interessante Tipps zum Thema Netzwerken im 21. Jahrhundert finden sich im Blog-Eintrag von Christoph Langner!

PS: Warum kann WP.org eigentlich nicht den small-Tag??