[Linux] Synchronisation – Teil 1

Ich arbeite an verschiedenen Rechnern: Daheim mit dem Desktop-PC, unterwegs mit meinem eee-PC und natürlich im Betrieb. Vorteilhafterweise habe ich auf allen drei Rechnern Ubuntu in der neuesten Version installiert und entsprechend ähnliche Bedingungen.

Um Dateien zwischen den drei Rechnern synchron zu halten, verwende ich seit der öffentlichen Beta-Phase DropBox, dessen Verwendung ich auch schonmal beschrieben habe.

Für das Lesen von RSS-Feeds verwende ich auf allen Rechnern Liferea. Nur finde ich es umständlich, jedes Mal, wenn ich einen neuen Feed abonniere, diesen auf allen Computern hinzuzufügen. Und wenn ich tagsüber meine IT-Seiten im Betrieb lese, muss ich abends immer erneut über die Feeds schauen, was ich schon gelesen habe und was nicht.
Abhilfe schafft da die neueste, unstable Version von Liferea 1.5.5 in Kombination mit dem Google-Reader! Ich bin nach der Anleitung von virtualPixel vorgegangen und kann mich bisher nicht beklagen, alles scheint zu funktionieren! Das einzige, was ich noch was störend finde ist, dass die Ordnerhierarchie aus dem Google-Reader nicht lokal übernommen wird, sondern alle Feeds unter „Google Reader“ stehen… Aber vielleicht tut sich noch was in den kommenden Versionen von Liferea!

Für meine eMail habe ich bisher immer Thunderbird verwendet. Doch da mir dort die Kontakte, Notizen, Aufgaben und Kalender fehlen, bzw. unzureichend sind, bin ich vor kurzem zu Evolution gewechselt. Bisher bin ich sehr zufrieden, nur eine Sache stört mich dann schon, wenn ich Abends nach Hause komme und dort meine eMail nochmal abrufe: Unter Thunderbird hat man eine „Pseudosynchronisation“ über POP3. Will heißen, wenn man eine eMail lokal löscht, „synchronisiert“ Thunderbird (optional) beim nächsten Abrufen von eMails mit dem Server das Postfach und löscht die entsprechende Mail auch dort. So eine schöne Option bietet Evolution leider nicht. Doch per dummen Zufall bin ich dann darüber gestolpert, dass meine beiden Freemail-Provider auch IMAP unterstützen! Auch Web.de in der Freemail-Variante, obwohl immer wieder behauptet wird (auch von Web.de selber), dass das nur im Club Web.de klappen würde! Welche Freemail-Anbieter auch IMAP unterstützen, findet man im Wikipedia-Artikel „Freemail„.

Und wo wir bei interessanten Informationen über Freemail-Anbieter sind: Fast alle haben es, aber keiner kennt es – Jabber! An dieser Stelle mag ich auf den ebenso betitelten Artikel von Stephan Nix verweisen! An dieser Stelle nur so viel: Als Web.de-, GMX- und Gmail-Nutzer hat man automatisch auch einen Jabber-Account!

3 thoughts on “[Linux] Synchronisation – Teil 1

  1. Hallo Chris,

    leider wird das wohl mit der Ordner Übersicht in der nächsten Version von Liferea nichts. Die Entwickler haben sie leider absichtlich nicht implementiert!

    siehe: http://liferea.blogspot.com/2008/08/google-reader-synchronization.html

    „I decided not to implement Labels as Folders, simply because some users (who might have been more generous at tagging their subscriptions!) would not like it.“

    schade, schade, schade.. ich würds auch gerne haben.

  2. @Jan: Vielen Dank für den Hinweis und deinen Kommentar!
    Wirklich schade, aber da kann man nix machen! Ich bin schon froh über die generelle Möglichkeit des Synchronisierens! Darum noch mal danke für deinen Beitrag!

  3. Linux-Ninja: Short Cuts « Necrowxrst’s Weblog

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