[Skolopender] Drei wunderschöne Neuzugänge

Trotz immer weiter aufsteigender Erkältung habe mich am Samstag abend mit einem der wichtigsten deutschen Gesichter für Skolopender-Bestimmung getroffen: peterbourbon (ich weiß nicht, wie recht es ihm ist, wenn ich hier in aller Öffentlichkeit seinen realen Namen erwähne, daher sein allseitsbekannter Forenname.)

Scolopendra cingulata var. obscuripes

Scolopendra cingulata var. obscuripes


Aus diesem Treffen bin ich mit drei wunderschönen, für mich neuen Arten für meine „Sammlung“ gegangen: Zum einen ein Scolopendra cingulata var. obscuripes aus Jerusalem! Das Tier stammt aus einer Nachzucht vom August direkt aus Jerusalem selber!
Diese Farbvariante von Scolopendra cingulata suche ich schon seit längerer Zeit und bin Überglücklich über den Erhalt dieses wunderschönen Pedelings!

Zwei richtige Neuerungen für meinen Bestand stellen aber auch die anderen Neuzugänge dar: Beides andere Geni als Scolopendra!

Alipes grandidieri integer

Alipes grandidieri integer


Das erste sind zwei Exemplare Alipes grandidieri integer, wobei man sich immer noch nicht schlüssig ist, wo die Unterschiede zwischen Alipes grandidieri integer und Alipes grandidieri grandidieri liegen. Erkennungsmerkmal soll ein kleines Dörnchen an den Flaggen der Schleppbeine sein, da dieses aber wohl extrem winzig sein muss, stellt sich eine genaue Identifikation als extrem schwierig dar. Ebenso kann es bei beiden Arten schnell zu einem Problem mit Hybridisierung kommen…

Rhysida longipes

Rhysida longipes


Für mich das Highlight neben dem Scolopendra cingulata: 6 Rhysida longipes! Wie auch schon die Alipes grandidieri stammt auch diese Art aus Tanzania, wobei sie auch als kosmopolitisch gilt. Für mich sind Rhysida besonders interessant, weil sie in der Terraristik nicht so häufig vertreten sind, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass es sich um eine kleinbleibende Gattung handelt….

An dieser Stelle noch mal Vielen Dank für die Tiere, peterbourbon!

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Musik-Kritiken: NecroSlaughter-Webzine

Jesus! Da schaut man sich seinen eigenen Blog an und wird mit dem Aussehen überrascht! Scheinbar hat sich das Theme „The Journalist“ ein wenig verändert… Naja, sei’s drum! Mir gefällt’s immer noch!

Warum ich aber eigentlich schreibe:
NecroSlaughter-Webzine
Vielleicht weiß es der ein oder andere schon, vor ca. 5 Jahren habe ich meine erste Webseite gestartet, eine Seite, auf der ich meine Meinung zu CDs veröffentlicht habe. Schnell wurde meine kleine, eigentlich private Seite als Webzine „anerkannt“ und bekam unglaublichen Zulauf!
Ende 2006 habe ich dann aus verschiedenen Gründen mein kleines Webzine leider etwas vernachlässigen müssen und bin seither nicht wirklich dazu gekommen wieder wirklich dran zu arbeiten!

Aber das soll sich nun ändern! Auch wenn es noch nicht wirklich als neue Auflage des NecroSlaughter-Webzines durchgehen kann (darum ist es auch noch nicht unter der alten URL necroslaughter.tk erreichbar), so will ich langsam aber sicher wieder aus den Hufen kommen! Und warum soll ich das nicht direkt auch wieder offentlich machen? Immerhin habe ich so vielleicht wieder etwas mehr Druck dahinter, der mich zum weitermachen motiviert?!?

Die ersten CD-Kritiken und ein Konzert-Bericht sind schon online und weitere werden definitiv folgen!
Auf folgende Kritiken möchte ich aber noch mal besonders hinweisen:

Und an dieser Stelle möchte ich mich auch bei eGitarre Lernen bedanken, der meinen privaten Blog hier bei sich in der Blogroll aufgenommen hat! Vielen Dank dafür, vielleicht findet mein kleines Magazin auch einen Platz in deinem Feedreader (;

Links:
necro.opencontact.info – NecroSlaughter 2.0-Beta
necroslaughter.tk – das alte Webzine
egitarrelernen.wordpress.com

[Skolopender] Kurze Statusmeldung

So, gerade habe ich alle meine Tiere versorgt und kann kurze Statusmeldung geben:

Scolopendra subspinipes mutilans: Die Tiere in Einzelhaltung sind wohl auf und munter! Hier gibt es keine besonderen Ereignisse.
Die Tiere in der Gruppenhaltung haben schön ein paar Schaben gefleddert, von denen ich die Überreste rausholen durfte. Aber von den Pedelings habe ich nur zwei zusammen unter einem Stein gefunden! Da ich sehr viel Substrat in dem Becken habe, mache ich mir noch keine Sorgen über eventuellen Kannibalismus. Ich habe keine Überreste des Skolopenders gefunden und warte einfach mal ein paar Tage ab, ob das vermisste Tier noch mal auftaucht…

Mein großer Ethmostigmus trigonopodus in der „Ring Blue Leg“-Variante hat bei der Kontrolle einen ziemlich trägen, steifen und lethargischen Eindruck gemacht. Der Grund war, dass das Tier seinen Wassernapf eingegraben hatte und der Bodengrund auf Grund der guten Ventilation der Faunabox relativ ausgetrocknet war! Nachdem das Tier lange und ausgiebig getrunken hat, geht es ihm nun schon wieder bedeutend besser!

Eine angenehme Überraschung hat mir mein Scolopendra subspinipes de haani Cherry Red bereitet, der nun eine Kopf-Rumpf-Länge von ca. 13cm hat! Als ich das Tier bekommen habe, hatte er eine Gesamtlänge von ca. 7cm! Ich denke, der ist der „kleine“ ist der nächste, der „umgetopft“ wird!

Zum Kotzen!

Das passiert, wenn man popkulturelle Musik auf Radiosendern hört: Gerade läuft auf 1LiveThe Unforgiven„, das im Original von Metallica und überaus genial ist!
Nur leider muss ich mir eine schlechte Disko-Pop-Version von Stefanie Heinzmann anhören! Was soll so ein Mist? Sorry, aber dafür hat die Tusse echt Schläge verdient, wie kann man so ein Meisterwerk nur dermaßen verhunzen?

Ich werde wohl in Zukunft kein Radio mehr hören, da läuft eh nur Mist und die Arbeitskollegen werden schon 8 Stunden Heavy Metal am Tag ertragen können, haha!

[Review] Boppin‘ B in Aachen

Im Rahmen des September-Specials hat die Stadt Aachen sich einen besonderen Leckerbissen zum Abschluss rangezogen: Boppin‘ B!

Die seit über 20 Jahren existierende Rockabilly-Band hatte vor ein paar Jahren ihren großen, populären Durchbruch mit ihrem Album „Bop around the Pop„, auf dem sie ausschließlich Lieder von Schmusepoper Sascha geocvert haben. Und von eben diesem Album gab es gleich 4 Stücke zu hören (u.a. „Rooftop„, „Lonely“ und die Single „If you believe„)! Ansonsten ging es vom klassischen Rock’n Roll über Eigenkompositionen über „King Of The Bongo“ zu den Ramones („Blitzkrieg Bob„).

Was aber beinahe schon wichtiger war, als die Liedauswahl, war die Bühnenshow der Band! Die war dermaßen Rock’n Roll, dass die Stimmung sogar auf die sonst mehr als unterkühlten Aachener übergeschwappt ist! Der Bassist ist auf seinen Kontrabass geklettert, hat den Bass wie eine Gitarre oder über den Kopf gespielt, der Gitarrist ist über die Boxen geturnt und auf der Bassdrum rumgesprungen. Mehr als einmal haben die Musiker akrobatisch Menschenpyramiden gebaut und gleichzeitig weitergespielt, eine wirklich umwerfende Performance!
Zwischen und während der Lieder sind die Musiker, die allesamt noch Backing-Vocals gemacht haben, noch in Interaktion mit dem Publikum getreten, haben Chorgesänge eingestimmt und das sonst eher triviale „Are You Alright?“-Spiel etwas aufgepeppt, haha!

Mein persönliches Highlight war „Ich Wär So Gern Wie Du“ aus dem Dschungelbuch. Ich hätte nie gedacht, dass Disney so Rock’n Roll klingen kann!
Nach knapp 2 Stunden und insgesamt 5 Zugaben war sowohl der Auftritt, als auch das diesjährige September-Special vorbei und sicherlich alle Anwesenden auf dem Aachener Markt sind voll auf ihre Kosten gekommen! Wer hätte gedacht, dass Boppin‘ B noch mal die hervorragende Leistung von The Doors Of Perception toppen könnten?

An dieser Stelle geht noch mal mein aufrichtiger Dank an die Organisatoren und das Team vom September-Special! Es war wirklich eine sehr gelungene Veranstaltung, die sehr viel Spaß gemacht hat! Ich freue mich wirklich auf nächstes Jahr! Dann bitte mit Holy Moses und Nekromantix, ja? (;

Und noch mal an Boppin B:Scheißkapelle! Haha!

Links:
boppinb.de

[Review] The Doors Of Perception

Eine der schönen Seiten von Aachen ist u.a. das September-Special, ein 10-tägiges Gratis-Open-Air Festival in der ganzen Innenstadt mit Bands aus den verschiedensten Bereichen.

Und im Rahmen dieses Festivals spielten gestern im „Hof“ The Doors Of Perception, eine The Doors-Cover-Band aus Berlin. In originalgetreuem Line-Up mit Gitarre, Gesang, Schlagzeug und Keyboard, das sowohl die Orgel, als auch den Bass spielt, spielte sich das Quartet durch die bekannten Stücke, wie „Riders on the storm“, „Alabama Song“, „Light my fire“ oder „When the music’s over“.
Dabei überzeugten die Musiker mit verdammt guter Dymanik, übergroßer Spielfreude und natürlich technischem Können! Sänger Marco Scholz bestach neben seinen stimmlichen Fähigkeiten ebenfalls mit ziemlich authentischen Auftreten: Die Frisur, die Lederhose und die Schuhe mit Absatz waren ziemlich 70er und liesen dem ein oder anderen im Publikum wirklich das Bild von Jim Morrison in den Kopf kommen! Selbst die Mimik und Gestik war dicht am Original!

Schlussendlich bleibt eine sehr gelungene Darbietung und ein sehr schöner Auftritt im Gedächtnis! Da können nicht mal die zum Teil sehr unfreundlichen Menschenmassen im engen „Hof“ was dran schmälern! Wer die Gelegenheit hat, sollte sich die Band mal ansehen, hier in der Nähe sind sie im November wieder, in Übach-Palenberg!

Heute Abend gibt es im Rahmen des September-Specials Boppin B‘, die bekannte Pop-Lieder im Rockabilly-Sound covert! Ich bin gespannt, wie die Live sind, nach dem letzen Album („Bop around the Pop„) habe ich nichts mehr von der Band gehört….

Links:
doorslive.de/
aachen.de

[Skolopender] Ausbruchskünstler – Teil 3

Skolopender sind bekanntermaßen Ausbruchskünstler! Das wird einem jeder bestätigen, der schon mal ein Terrarium für diese hochinteressanten und agilen Tiere konstruiert oder gebaut hat!
Nun habe ich bereits 2 Ausbrüche von Skolopendern gehabt, einmal ein ca. 10cm langer Ethmostigmus trigonopodus und einmal mein Scolopendra subspinipes de haani in der Farbmorph „Cherry Red“. Ersteres Tier habe ich mit dem Fuß in meinem Schuh wieder gefunden. Letzteres Tier habe ich per dummen Zufall ein einem Sack Blumenerde gefunden und konnte es glücklicherweise wieder in sein Becken setzen!

Nun habe ich gestern meine 7 Scolopendra subspinipes mutilans bekommen und entsprechend in Becken gesetzt. Dafür habe ich in Plastikdosen mit einem Lötkolben Belüftungslöcher in die Behälter und deren Deckel gebrannt.
Da die Tiere aber gerade mal ca. 28mm lang und ca. 2mm breit sind, waren die Löcher potentielle Flüchtmöglichkeiten!
Da ich um diese Gefahr wusste, habe ich alle 5 Boxen nochmals in eine große Plastikbox gesetzt, damit die Tiere nicht weit flüchten können, sollten sie es schaffen auszubrechen!

Als ich dann heute morgen aufgestanden bin, waren 4 kleine Skolopender – beinahe wie erwartet – außerhalb ihrer kleinen Behälter und sind freudig um die rumgeturnt. Nun habe ich die Tiere erstmal in Heimchendosen untergebracht, wobei es da auch schon Warnungen gab, da die mangelnde Ventilation dieser Dosen Staunäße zur Folge haben kann. Und diese verträgt Scolopendra subspinipes mutilans nicht!

Anmerkung: Die 3 Tiere in der großen Box sind nicht ausgebrochen, da der Bodengrund nicht annähernd an die Belüftungsöffnungen ranreicht und die Tiere somit auch nicht die Möglichkeit zum Ausbruch haben!