In gut einem Monat bekomme ich mein nächstes Tattoo. Auf der Tattoo Conventie in Hamme, Belgien, wird mein Sleeve mit einem ersten Motiv begonnen. Grundthema ist Biomech, Steampunk und Lovecraftoider Horror. Für diesen Auftakt habe ich vor mehr als einem Jahr einen bestimmten Künstler im Internet entdeckt: Dan Henk. Erfreulicherweise war er kurze Zeit später auch auf der Ink Explosion in Mönchengladbach, wo man ins erste Gespräch kam.

Über eMail wurden die Details geklärt und der Termin für die nächste Convention in meiner Gegend fixiert. Da ich momentan voller Vorfreude bin, wollte ich an dieser Stelle ein paar großartige Bilder vorstellen, die Dan für mich als perfekten Stecher qualifiziert haben.

Der nächste Künstler für den Rest des Oberarms steht auch schon fest, nach Hamme wird direkt der nächste Termin gemacht. Und Dank der diesjährigen Ink Explosion, fand ich auch den perfekten Tattoowierer für den Unterarm. Doch über diese beiden Persönlichkeiten gibt es dann zeitnah zum nächsten Tattoo weitere Informationen (;

http://danhenk.com/
https://www.facebook.com/deadguyllc
https://twitter.com/#!/DanHenk
© für alle Bilder @Dan Henk. Gestohlen von seiner Homepage, Twitter und Facebook.

Wie bereits beschrieben, läuft momentan das aktuellste Linux Mint auf meinem eee 701. Doch seit dem letzten Update habe ich ein etwas komisches Phänomen: Der X-Server startet nicht mehr automatisch. Nach der Meldung des “Battery checke [OK]” passiert einfach nichts mehr.

Wenn ich auf TTY1 wechsel, mich dort anmelde und manuell startx ausführe, startet meine Desktopumgebung wie gewohnt und ohne eine Fehlermeldung auf TTY7. Strange.

Wieder mal begebe ich mich auf die Suche nach einem passenden Twitter-Client unter Linux. Gwibber ist mächtig und kann nicht nur Twitter, sondern auch andere Microblogging-Dienste. Doch dafür ist das Monster auch zäh und träge. Eine leichtgewichtige Alternative muss her!

Als Gnome-Nutzer fällt Choqok mit seinen KDE-Abhängigkeiten für mich flach. Mein ganz alter Favorit Twitux schein nicht mehr in den Quellen von Ubuntu zu existieren. Wird das Projekt eigentlich noch gepflegt, oder ist es durch GTK3 gestorben?

Pino – Eigentlich ein sehr schöner, schmaler Twitter-Client, den ich vor einer gefühlten Ewigkeit schon mal richtig gut fand. Leider hat die Version aus den Ubuntu-Quellen (0.2.11) den Anschluss an OAuth verpasst und funktioniert nicht mehr. Neuere Versionen mit funktionierender Authentifikation aus dem 0.2er Branch oder gar die aktuelle 0.3er-Reihe, sind leider nicht in die Repositorys gekommen. Daher leider unbrauchbar.

Qwit – Qwit kann Plain-Text und OAuth-Anmeldung, wobei letztere ohne große Probleme funktioniert. Die Option zur Verwendung von https ist ein nettes Gimmick. Man kann aus einer Reihe von URL-Shortenern auswählen, aber leider keinen eigenen hinzufügen. Benachrichtigungen können über qt, kdialog oder libnotify erfolgen. Auch die weiteren Einstellungen von Farben, Sprache und diversen anderen kleinen Stellschrauben sind sehr positiv. Das UI zeigt sich aufgeräumt und übersichtlich. Was mich aber sehr stört: Man kann die Benachrichtigungen nicht einschränken. Ich bekomme für jeden Tweet in meiner Timeline einen Hinweis. Das nervt, ich will nur Mentions und Direct Messages proaktiv bekommen, den Rest lese ich bei Bedarf, Interesse und Zeit.
Außerdem ist Qwit eine qt4-Anwendung, was vielleicht manchem Toolkit-Dogmatiker nicht unbedingt schmeckt.

Turpial – Ein sehr schmaler Twitter-Client in Python geschrieben. Die Anmeldung erfolgt einfach per Username und Passwort direkt nach dem Start der Applikation. Timeline und Mentions funktionieren ohne große Probleme. Bei den Direct Messages steht hingegen “Hey, Anzahlgrenze von API-Abrufen erreicht!” – Obwohl mir in der Status-Leiste deutlich angezeigt wird, dass ich noch fast alle API-Aufrufe habe. Da liegt wohl noch ein kleiner Bug vor…
Etwas ungewohnt ist es, dass man zum verschicken von Nachrichten erst einen neuen Dialog öffnen muss. Für das Hochladen von Bildern muss ein anderer Dialog geöffnet werden. Dafür gibt es Hilfsmittel um URLs zu kürzen, schnell einen Usernamen aus der Feundesliste in einen Tweet einzufügen (Autocomplete beim Tippen klappt nicht).
Bei den Optionen kann man Aktuallisierungsintervalle für die einzelnen Spalten einstellen, wobei auch die voraussichtlichen API-Abrufe direkt berechnet und angezeigt werden. Für jede Spalte können Benachrichtigungen aktiviert, Dienste für URL-Shortening und Bilder-Upload ausgewählt und Benutzer stummgeschaltet werden. Wenn man das schmale Layout des Programms nicht mag, kann man auch in einen “Breit-Modus” wechseln, wo die Spalten nicht als Tabs, sondern nebeneinander angezeigt werden.
Neue Tweets in der Timeline werden farblich hervorgehoben, so dass man immer den Überblick behält. Was mir persönlich noch etwas fehlt, ist die Unterstützung mehrerer Accounts.

Auch wenn Twitter mal so richtig hip war, und es angeblich so viele Clients dafür gab, sieht die aktuelle Situation – zumindest für Linux – ziemlich mau aus. Besonders die Standard-Quellen von Ubuntu zeigen sich sehr überschaubar mit gerade mal Gwibber, Choqok, Pino, Qwit und Turpial. Doch ich will nicht möppern, sondern erstmal Turpial verwenden. Mal sehen, wie sich das Tool nach ein paar Tagen in der Praxis bewährt…

Update: Mittlerweile habe ich mir auch Hotot und Polly angesehen

Immer wieder hatte ich Probleme mit dem Fotoupload bei der Facebook-App unter Android. Sowohl im mobilen Netz, wie im WLan verabschiedete sich der Dateitransfer am Ende mit “Übertragung fehlgeschlagen”. Unter anderen Anwendungen wie Twitter hingegen, machte das Hochladen von Bildern keine Probleme.

Etwas Recherche im Netz brachte die Lösung: Die Facebook-App macht Probleme beim Fotoupload, wenn man die Sichtbarkeit des Beitrages durch Ausschluss eingrenzt. Wenn man über das Zahnrad-Symbol beim Erstellen des Beitrags “Öffentlich” oder “Freunde” wählt, funktioniert das Publizieren des Fotos problemlos.
Hingegen bei “Alle, außer Kollegen” o.ä., verweigert die App ihren Dienst.

Gestern veröffentlichte Canonical eine Nachricht, die schon bald durch die Blogosphäre schnellte und sicher für einiges Aufsehen sorgen wird. Ubuntu soll als Zweitsystem auf einem Android Smartphone funktionieren.

Im regulären Betrieb ist Android das aktive Betriebssystem. Wird das Telefon an ein Dock angeschlossen, startet Ubuntu und man kann mit seinen gewohnten Programmen arbeiten. Dabei werden die Apps vom Mobil-OS ebenso integriert, wie die Wifi-Settings, Kontakte und Nachrichten (SMS).

Weitere Informationen über die Hardware-Anforderungen dieser Ubuntu-Version bekommt man auf der offiziellen Seite von Canonical. Weitere Beiträge zu dem Thema finden sich auf Golem, LinuxUndIch oder OMG! Ubuntu. Darum werde ich hier nicht viel weiter schreiben.

Wer Ubuntu on Android in Aktion sehen mag, kann das in einer Video-Demo bei LinuxUndIch tun.

via @ChrisZwitschert / http://linuxundich.de/

Irgendwie hatte ich mir meine Arch Linux-Installation auf meinem eee 701 zerschossen. Doch da ich das betagte Netbook aktuell schon ziemlich dringend brauche, musste schnell ein neues, funktionsfähiges Betriebssystem auf das Gerät.

Doch so einfach sollte dieses Vorhaben schlussendlich doch nicht sein. Man bedenke: Der eee 701 4G kam im Frühjahr 2008 heraus. Unter der Haube summt eine Intel Celeron CPU mit maximal 900MHz Leistung und eine gerade mal 4GB große SSD. Dass das minimale Display mit 7″ und gerade mal 800×480 Pixeln bei einer grafischen Installation nicht gerade vorteilhaft ist, war mir nur zu gut bekannt.

Wie bereits beschrieben, war der Android-x86er-Port nicht wirklich für den Produktivbetrieb geeignet. Lubuntu erschien mir ein leichtgewichtiges Ubuntu-Derivat für die Hardware. Doch nach der Installation rödelte das Netbook fünf Minuten rum und wartete auf die Konfiguration des Netzwerks. Das war es dann auch schon.
Das reguläre Ubuntu hatte seine Minimal-Anforderung an die Installation von 4,4GB nicht erfüllt. Von OpenSuse 12.1 bekam ich mit UNetbootin keinen bootfähigen USB-Stick hin. Fedora wollte mich die Festplatte nicht in ext2 formatieren lassen und bestand auf ext4. Damit hätte ich leben können, doch durch eine unhandled Exception ließ sich die Installation nicht abschließen.
Am Ende wollte Linux Mint 12 mit Codenamen “Lisa” gerade mal 3,3GB Festplatte für die Installation. Und machte somit den Sieger nach 4,4GB runtergeladenen Images und stundenlangem Fluchen. Die angepasste Gnome3-Oberfläche ist schick, wenngleich für Display und CPU nicht sonderlich zuträglich.

Mit dem gleichen Zeitaufwand hätte ich ein Arch Linux neu installieren können. Doch das wusste ich leider zuvor nicht. Bei Gelegenheit werde ich das wohl auch mal wieder machen. Doch solange ist Linux Mint ein gern gesehener Gast auf dem eee 701.

Irgendwie wollte meine ArchLinux-Installation auf meinem eee 701 nicht mehr. Scheinbar hatte ich eine Umstellung bei der Paketverwaltung nicht mitbekommen und das letzte Upgrade ging nicht mehr. Authentifizierung fehlgeschlagen, hieß es. Da ich aktuell kaum Zeit habe, mich intensiv mit der Problemlösung auseinander zu setzen, kam mir kurzerhand die Idee: Gibt es vielleicht eine Portierung von Android für mein Gerät? Google antwortete schnell, es gibt das Android-x86-Projekt. Dort stehen auch direkte Installations-ISOs für die eee-Reihe von Asus zur Verfügung.
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